Honda Insight Forum

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 Betreff des Beitrags: Vorstellung vom möchtegern-Insightfahrer
BeitragVerfasst: 25.05.2019, 04:01 
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Einen schönen guten Morgen an die deutschsprachigen Insight-Freunde!

Eine kurze Vorstellung meinerseits:

Ich habe (noch) keinen Insight ZE1, möchte aber, früher oder später, einen haben. Es eilt mir nicht, schaue mich aber um.

Vor Jahren sah ich, so viele andere wohl auch, im Film "The day after tomorrow" den Honda Insight. Schnell stellte sich heraus, dass es den Wagen in Österreich, da bin ich her, nicht gibt und so akzeptierte ich erstmals, dass es nicht einfach sein würde.....

Irgendwie schaue ich aber in unregelmäßigen Abständen danach und habe gesehen, dass er jetzt in Bezug auf Anschaffungspreis ziemlich leistbar geworden ist.

Kürzlich führte ich Verhandlungen mit zwei Besitzern an der US-Ostküste. Zum einen war es ein rotes Erstbesitzauto, Baujahr 2006 mit etwa 90.000mls (erste Batterie) um 3400USD und zum anderen um einen Drittbesitz Citrus mit 140.000mls (Batterie von 2010) um 4000USD mit deutlichen Gebrauchsspuren im Lack (Kratzer)

Der Citrus wäre auf Grund der Farbe mein Favorit gewesen. Letztlich ist aus beiden aber nichts geworden auch wegen der hohen Kosten beim Import, welche den Preis etwa verdoppelt hätten.

Einen Honda habe ich schon, 1986 kaufte ich mir als Neuwagen einen CRX (AF 1,5), welchen ich immer noch habe. Generell sammle und restauriere ich Oldtimer, es sind meist Kleinseriensportwagen aus den +/- 60er Jahren mit Polyesterkarosserie.

Das allermeiste an meinen Fahrzeugen repariere ich selbst, wobei der Insight ja in einer ganz anderen Liga diesbezüglich spielt. Vielleicht kommt mir da entgegen, dass ich Elektrotechniker bin und beruflich mit Batterien und Speichersystemen für Photovoltaik zu tun habe.

Seit 2006 fahre ich elektrisch, zunächst mit einem umgebauten Ford Fiesta (Bleibatterien), dann mit einem Citroen Saxo Electrique (fahre ich immer noch damit) und seit 2018 haben wir zusätzlich einen Kia Soul EV.

2012 habe ich mir meinen Prius P2 in den Niederlanden zum "Plug-in" umbauen lassen (15kWh Lithium-Batterien) und konnte dann gute 100km im reinen Elektrobetrieb fahren, jetzt sind es etwa noch 80km. Hybriderfahrung liegt also vor ;-)

Abschließend gibt es noch zwei konkrete Fragen von mir:


Kennt jemand, bzw. hat jemand schon den silbernen Insight in Deutschland gesehen, der seit ziemlich langer Zeit auf "Mobile.de" inseriert ist ( mit ungarischen Papieren)? Ich hatte mit dem Verkäufer schon zweimal Kontakt aber letztlich wird mir nichts anders übrig bleiben als selbst hinfahren und den Wagen anschauen. Mit den wenigen Bildern kann ich mir nur schwer einen Eindruck verschaffen. Sind aber etwa 850km von Wien zu fahren (einfache Fahrt) und das könnte ich mir vielleicht sparen, wenn jemand den Wagen kennt.

Gibt es sonst einen Insight, der in Deutschland bzw. EU zum Verkauf steht (nur LHD)? Wegen meiner Oldtimer habe ich Autotransportanhänger und Zugfahrzeug, da bin ich ziemlich flexibel. Je Citrus, desto lieber aber dass diese Farbe schwierig ist, weiß ich. Jenen Citrus im Februar 2019 auf Ebay.de mit defekter Batterie habe ich leider verpasst. Im Moment glaube ich, dass mich eine defekte Batterie nicht so sehr schrecken würde, hatte da auch schon Kontakt mit " Peter" aus GB, der auch Tauschbatterien anbietet, er hat mir super Unterlagen dazu geschickt.

Muss keinesfalls gleich sein aber wenn was abzugeben ist, ersuche ich um Kontaktaufnahme, auch per PN. Gerne auch andere Farben und auch aus der Schweiz, da weiß ich aber derzeit nicht genau ob das Sinn macht wegen Zoll und so. Ich hatte vor Jahren einmal einen Oldtimer aus Zürich geholt, das war nicht so schlimm aber da gelten ja meines Wissens andere Zoll/Steuertarife bei Fahrzeugen über 30 Jahren.

Würde mich freuen, eine Rückmeldung zu erhalten

Herzliche Grüße aus Wien

Robert


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellung vom möchtegern-Insightfahrer
BeitragVerfasst: 25.05.2019, 08:28 
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Willkommen Robert!

Ich wende mich mal den wichtigsten Punkten zu:

Es wird seinen Grund haben, dass der silberne Insight in D für ca. 4k Euro schon länger angeboten wird. CVT? Manche schwören beim Insight auf MT. Ich kenne den Wagen nicht, würde mir aber den Weg ersparen und zuwarten, bis andere angeboten werden. Dummerweise oder zum Glück für die, die einen haben, ist es jetzt so, dass das Preis- und Angebotsgemetzel, das bis vor ein paar Jahren stattfand, endgültig vorbei ist. Das Angebot ist deutlich ausgedünnt und die Preise für schöne Exemplare dürften eher steigen. 10k+ dürften Sammler schon zu bezahlen bereit sein.

Wenn man (früher oder später) in D fündig wird, dann sollte man die Schweiz und die USA streichen. Bei beiden fallen Importkosten (30%?) an, die vom Bestimmungsland abhängen, also von Austria. Es sei denn, man findet ein absolutes Schmuckstück. Aber die sind vor allem in den USA sehr selten geworden, da dort die Wagen totgefahren werden. Dafür gibt es dort jede Menge gebrachte Ersatzteile. Kommt halt darauf an, was Du suchst, einen Wagen zum Aufbereiten oder ein revidiertes Schmuckstück? Und was darf er denn max. kosten?

Gut, dass Du Sachen selber machen kannst. Alle 10 Jahre fallen Revisionskosten von schätzungsweise 5k an, wenn man es selber bewerkstelligen kann. Meist werden die Wagen ja dann veräussert, wenn die Werkstatt mit dem gepfefferten Reparaturvorschlag herumfuchtelt. Nicht, dass der Insight ein anfälliges Auto ist, aber die Wagen werden bald 20 Jahre alt und die Teile sind traditionell hoch.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellung vom möchtegern-Insightfahrer
BeitragVerfasst: 26.05.2019, 03:58 
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Guten Morgen und vielen Dank für die Rückmeldung.

Ich beobachte seit längerem, mehr oder weniger intensiv, den US Markt. Derzeit finde ich knapp 20 Fahrzeuge auf verschiedenen Platformen. Für (anscheinend) sehr schöne Fahrzeuge wird meist ein Preis von 5000-6000 USD ausgerufen. Die stehen aber sehr lange inseriert, ob sie dann tatsächlich verkauft werden, weiß ich nicht. Fahrzeuge um einige hundert Dollar kommen natürlich nicht in Betracht. Ausreißer nach oben sehe ich auch, aber schon sehr lange.

Eher ist mir aufgefallen, dass die Fahrzeuge, die in halbwegs akzeptabler Zeit weg zu gehen scheinen etwa 2700 bis 3500.- USD kosten.
Zum Beispiel jener roter Erstbesitz mit dem ich Kontakt hatte, er blieb bei ebay motors für 3400.-USD ohne Gebot. Dafür hätte ich ihn dann ohne Ebay auch haben können, derzeit ist er auf einer anderen Platform um 3600.- USD inseriert, ob er jetzt weggeht, wird sich noch zeigen. Leider ist rot nicht meine Lieblingsfarbe und da warte ich lieber noch ein wenig länger.
Gelesen habe ich auch einen silbernen Erstbesitz aus Florida, scheint auch ganz gut zu sein, um 3000.- USD.

Der Citrus wollte ursprünglich 5000.-USD haben, bot mir aber den Wagen dann relativ schnell für 4000.- USD an und meinte, dass er um einige Hunderter darunter, noch diese Woche den Wagen in der USA verkaufen könnte. Er ist aber immer noch inseriert.

Da ich 2016 einen Oldtimer aus Kanada importiert habe, kann ich vielleicht von einen kleinen "Erfahrung" sprechen, da das mit der beauftragten Spedition super geklappt hat.

Nach Rücksprache mit der Spedition würde das für einen Insight folgendes heißen:
Bei einem Einkaufspreis von 4000.- USD würde das Fahrzeug bis Lieferung vor die Haustüre (nach Wien) 7500.- Euro kosten inklusive aller Abgaben und Steuern.
Bei einem Einkaufspreis von 3500.- USD würde das Fahrzeug bis Lieferung vor die Haustüre 6900.- Euro kosten inklusive aller Abgaben und Steuern.
Bei einem Einkaufspreis von 3000.- USD würde das Fahrzeug bis Lieferung vor die Haustüre 6350.- Euro kosten inklusive aller Abgaben und Steuern.
Nicht inkludiert ist jeweils die Typisierung in Österreich aber die müsste ich ja auch bei Fahrzeugen aus anderen Ländern durchführen, da ich ja in Österreich keinen bekommen werde.

Ich kann damit die Frage relativ leicht beantworten, was ich ausgeben würde. Für ein schönes Fahrzeug würde ich, nach Orientierung am US-Markt, etwa 6000.- EUR ansehen, da ich diesen ja wahrscheinlich noch selbst abholen müsste und beim US-Import der Transport vor die Haustüre dabei ist. Als oberste Grenze sehe ich 7000.- Euro.

10k+ wäre mir jedenfalls deutlich zu hoch, wenn die Insights hier tatsächlich so hoch gehandelt werden, dann wäre es klar, dass ich in der USA einkaufen würde.

Deswegen auch meine Frage, ob jemand diesen aus "mobile.de" kennt. Ich halte den Preis von 4000.- EUR für ganz OK für ein Fahrzeug mit fraglichem Batteriezustand und langer Standzeit etc., vielleicht gibt es aber noch andere Mängel (Unfall, CVT....?)

......und diesen hier in Citrus, habe ich leider verschlafen:
https://www.ebay.de/itm/163541603619?ul_noapp=true


Vielleicht schreibe ich gelegentlich ein "Suche" - Inserat hier ins Forum.
Bis dahin wünsche ich alles Gute und bedanke mich für die Antwort
Robert


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellung vom möchtegern-Insightfahrer
BeitragVerfasst: 26.05.2019, 11:46 
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In den USA gibt es zwei Lager, die Sammler und die DD (daily driver), letztere weil er sich sehr günstig fahren lässt (abgesehen von ein paar sprungfixen Kosten).

Die Besitzer von Insights sind ihren Wagen sehr treu. Die gute Ware kommt meist gar nicht auf dem Markt an, sondern wechselt den Besitzer - wenn überhaupt - unter der Hand zu anständigen Preisen. Auf den Plattformen sind meist die Zitronen, das gilt fast für alle älteren Autos mit dem gewissen Etwas. 4000 Euro mögen günstig sein, aber wenn man den Wagen aufpäppelt - sofern man denn ein schönes und funktionierendes Auto will - dann ist man sehr schnell beim Doppelten. Alle suchen das Schnäppchen, den Scheunenfund, das Grossvaterauto. Das kommt aber nur alle Schaltjahre mal per Zufall auf den Markt. Da die Händler mittlerweile auch auf den Zug aufgesprungen sind, werden die Preise dadurch eher ex- statt implodieren. Ein Beispiel gibt es ja bereits in D.

In den USA einen rauszufischen, mag verlockend sein, aber bei den Amis muss man wirklich aufpassen. Vom zusammengeschusterten Unfallwagen mit Neuwagenglanz bis zum echten Schmuckstück war bis vor 5 Jahren alles zu haben. Seit 5 Jahren sind jedoch die schönsten Stücke, die damals so um die $9-12k gekostet haben, definitiv vom Markt verschwunden. Da sie in festen Sammlerhänden sind, werden sie auch kaum den Markt überschwemmen, d.h. die Preise gehen eher nach oben als nach unten.

Nur noch in UK gibt es noch solche, aber als RHD. Die wollen aber auch stramme 8-10k. Aber wer will schon RHD in einem LHD-Land? Ich schätze, dass irgendwann die Japaner die UK-Wagen zurückimportieren, wie sie es bereits mit anderen Raritäten davor schon öfters gemacht haben.

Vor einem Jahr haben wir Bernd's CVT nach Schweden verscherbelt und dessen neuer Besitzer ist ein begnadeter Autosammler, der ebenfalls sagte, dass die Talsohle durchschritten sei und die Preise nur noch nach oben gehen. Das war vor einem Jahr. Ein Jahr später sehe ich genau diesen Trend in Europa. Ein paar DD mit 200'000 Meilen in den USA werden daran nichts ändern. Wenn ein optischer schöner DD als Schmuckstück verkauft werden soll und ein höherer Preis verlangt wird, als der Wagen verdient hat, dann braucht man sich nicht zu wundern, wenn er nicht verkauft wird. Diese waren schon immer dort, wenn auch nicht dieselben Wagen, aber die Schmuckstücke sind definitiv nicht mehr aufgetaucht, zumal sich der Bestand in den USA durch die vielen als DD gebrauchten Wagen wortwörtlich dezimiert. D.h. er wird eher noch rarer.

Bei den von Dir genannten Berechnungen würde ich wohl eher auf einen in Europa zurückgreifen. Aus $3'000 werden am Schluss mit allem Drum und Dran (auch Reparaturen) EUR 8-10k. Aber da musst Du entscheiden. Meine Frage war eher, was der Insight max. kosten darf. Vor 10 Jahren lagen die Preise so zwischen 10-20k und die wurden alle verkauft.

Hier noch die weltweite Marktlage: http://www.dasparking.de/#!/gebrauchtwa ... ecroissant

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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellung vom möchtegern-Insightfahrer
BeitragVerfasst: 26.05.2019, 20:40 
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Ich bin vom CVT begeistert. Absolut ruckfreies Fahren ohne Schaltvorgänge. Mit dem Fünfgang kann man natürlich noch sparsamer fahren, was ich so mitbekommen habe.

Seit ich meinen Ioniq habe, nutze ich den Insight wenig. Meine Eltern halten ihn im Moment auf Trab.

Gut zu wissen, dass die Preise wohl langsam anziehen. Angeboten wird ja kaum etwas. Meiner hat vor 2,5 Jahren 6500 € gekostet, aber trotz anderer Aussage des Verkäufers war die Batterie am Ende, so dass ich gleich 3000 € investieren musste.

Grüße
Thorsten


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellung vom möchtegern-Insightfahrer
BeitragVerfasst: 27.05.2019, 07:35 
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Vielen Dank für deine hilfreichen Imformationen zu einem eventuellen Kauf.

Auch an Thorsten herzlichen Dank für die Rückmeldung zum Automatikgetriebe.

Beim Handschalter scheinen ja die Synchronringe in vielen Fällen auffällig zu sein. Das Einrosten der Schaltseile (wie bei jenem auf Mobile.de) bei der Automatik nach längeren Standzeiten, wurden mir von Peter aus GB als nicht unbekannten Mangel genannt.

Ich habe gesehen, dass es in den USA Autoverwerter gibt, die eine ganze Reihe an Insights stehen haben, ist zwar auch nicht ganz billig aber vielleicht könnte man da bei Bedarf etwas bestellen.
Wobei ja wahrscheinlich eh bei allen Insights die gleichen Probleme auftreten. Bei Unfallfahrzeugen ist das vielleicht anders, da der Schaden überraschend kam ;-)

Natürlich habe ich keine Erfahrung mit den Insight-Batterien aber ich könnte mir gut vorstellen, dass man den Akkupack zerlegt, einzelne Zellen (oder Strings) zykliert und die defekten oder alle ersetzt. Diese Arbeit ist mir nicht fremd.

Kann mir jetzt im Moment nicht vorstellen, was da dagegen spricht oder bekommt man aus irgendeinem Grund die NiMH Zellen nicht einzeln?

Nahe würde für mich auf liegen, dass man auf Lithium umrüstet, etwa 18650er Zellen. In dieser Richtung habe ich auch im amerikanischen Forum schon etwas gelesen. Die Energiedichte wäre da ja wesentlich besser.

@Thorsten: sollten deine Eltern bzw. du an einen Verkauf denken, schicke mir bitte eine PN

Danke
Gruß aus WIen
Robert


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellung vom möchtegern-Insightfahrer
BeitragVerfasst: 27.05.2019, 08:27 
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robert36 hat geschrieben:
Beim Handschalter scheinen ja die Synchronringe in vielen Fällen auffällig zu sein.

Ab 200'000 km kann der 2. Gang gelegentlich kratzen, kommt aber sehr darauf, wie damit gefahren wurde. Grund dafür ist vor allem der AutoStop: der Wagen rollt zwar noch mit 20-25 km/h, aber der Motor ist aus. Wenn dann jemand den 2. Gang einlegt, verschleisst der Synchronring früher als geplant. Abhilfe: kurz vorher Gas antippen, Kupplung treten, dann den 2. Gang einlegen.

Gebrauchte Teile gibt es in den USA genug. Auch wenn die Preise eher steigen als sinken werden, ist es unwahrscheinlich, dass die Wagen auf den Schrottplätzen wiederbelebt werden, zu hoch sind die Ersatzteilpreise und zu tief sind die Wagenpreise.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellung vom möchtegern-Insightfahrer
BeitragVerfasst: 27.05.2019, 09:29 
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Danke für den Hinweis, Doppelkuppeln und Zwischengas bin ich von den englischen Oldtimern ohnehin gewöhnt :-)

Sollte sich was ergeben, gebe ich hier ganz sicher Bescheid.

Gruß Robert


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellung vom möchtegern-Insightfahrer
BeitragVerfasst: 27.05.2019, 15:12 
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robert36 hat geschrieben:

@Thorsten: sollten deine Eltern bzw. du an einen Verkauf denken, schicke mir bitte eine PN

Danke
Gruß aus WIen
Robert


Hallo Robert,

merke ich mir. Im Moment mag ich mich von dem Inisght noch nicht trennen. Offenbar steigen gerade die Preise, ausserdem war es schwierig, einen CVT zu bekommen, ohne ihn importieren zu müssen. Vielleicht ist der Insight wirklich ein kommender Klassiker. Er fährt sich einfach total wendig, sparsam und problemlos, nachdem der Wartungsstau beseitigt wurde. Aber man kann ja immer nur ein Auto fahren. Die DS und der Mazda RX7 machen auch viel Spaß und wollen bewegt werden :)

Bei mir wurde das Automatikgetriebeöl gewechselt, da ich nicht wusste, wann zuletzt ein Service gemacht worden war. Rost gab es nicht.

Viele Grüße
Thorsten


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellung vom möchtegern-Insightfahrer
BeitragVerfasst: 28.05.2019, 09:33 
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Hallo Robert,

schön, jemanden hier zu haben, der sich auch den Tausch eines Stacks zutraut. Das Thema dürfte ja über kurz oder lang an keinem von uns spurlos vorübergehen...

Der silberne CVT ist ja in der Tat schon länger Stammgast bei mobile.de - wenn mich einer fragt, wird sich daran (bei dem Preis) auch so schnell nichts ändern...
Respekt für deinen Ehrgeiz, einen USA Import in Erwägung zu ziehen - aber ich denke, mit etwas Geduld findest du auch in Europa noch dein Traumauto.
Auch ich hatte mal vor langer Zeit eine "Zitrone" - und kann nachvollziehen, warum dir so viel an der Farbe liegt.

Habe noch diverse Unterlagen im Keller gefunden (Pressemappe/Schulungsunterlagen/japanischer Ersatzteilkatalog) - wenn es bei dir Ernst wird, kann ich dir gerne was zur Verfügung stellen.

Weiterhin Viel Erfolg bei der Suche

Aquamarin blaue Grüsse

Wolfgang


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellung vom möchtegern-Insightfahrer
BeitragVerfasst: 28.05.2019, 11:06 
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Die Sticks (6 Zellen) kann man austauschen, da gibt es gute Youtubes, wie das funktioniert. Da du auch schon mit Peter Perkins Kontakt hast, hast du schon mal eine Quelle (die ich allerdings mittlerweile skeptisch sehe).

Einzelzellen stelle ich mir schwierig vor - die Dinger sind untereinander verschweißt, und wenn man daran rummacht, muß man bestimmt auch die Temperatur im Auge haben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellung vom möchtegern-Insightfahrer
BeitragVerfasst: 28.05.2019, 11:21 
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Als kurze Hausnummer - meiner ist definitiv nicht der billigste gewesen, aber meine Kosten waren in etwa:

Einkauf in schrottreifem Zustand ohne Papiere, verunfallt ~ 3000€
neue Batteriezellen, DIY Installation ~ 2000€
Generelle Wartung, Bremsen, Ersatzteile, Getriebe überholen, Papiere beantragen, TÜV, Rostschutz ~ 2000€

Also summa sumarum hat mich alles bis zu dem Zeitpunkt, als er technisch einwandfrei auf der Straße steht, 7000€ gekostet. Dafür war danach aber technisch wirklich alles einwandfrei.

Bei meiner km-Leistung (etwa 25k/Jahr) hat er im Vergleich zu meinem vorherigen Auto allerdings schon etwa 2000€ an Sprit eingespart.

Mir war aber unbedingt wichtig, einen Handschalter zu haben, denn nur diese haben den Learn-Burn-Modus. Mein Eindruck ist, dass bei der richtigen Verwendung der Lean Burn Modus mehr Sprint spart, als der zusätzliche Nutzen der Hybridbatterie.

Bei den CVT habe ich gehört, dass man das Steuergerät (ECU) vom Japanischen Modell einbauen könnte. Das japanische Modell soll wohl Lean-Burn unterstützen. Aber das sollte man mit dem TÜV durchsprechen, ob sowas geht.

An deiner Stelle würde ich einfach mal durchrechnen, wie Du mit den Kosten hinkommst. Ein US-Import ist jetzt auch nicht sooo schwer, habe selber vor kurzem ein Auto aus den Staaten importiert, und dafür musste ich nicht einmal irgendwohin fahren. Wenn das Angebot in Europa nichts hergibt, kann man sich ja auch woanders umschauen. In den USA sind die Insights zum Teil wirklich sehr günstig.

Wegen den Batteriesticks brauchst Du natürlich welche, die für den Einsatz in Fahrzeugen gebaut werden. Da müssen Batterien der richtigen Qualität verwendet werden, der Innenwiderstand muss passen, und Kapazität ist nicht alles. Die Zellen sind miteinander verschweißt, und das kannst Du nur schwierig zuhause machen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellung vom möchtegern-Insightfahrer
BeitragVerfasst: 28.05.2019, 13:25 
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IceFire hat geschrieben:
Einkauf in schrottreifem Zustand ohne Papiere, verunfallt ~ 3000€
neue Batteriezellen, DIY Installation ~ 2000€
Generelle Wartung, Bremsen, Ersatzteile, Getriebe überholen, Papiere beantragen, TÜV, Rostschutz ~ 2000€

Für EUR 2000 kriegt man bei Honda eine neue Batterie.

Die Amis haben ja so gut wie keinen TüV, die billigen Exemplare können sich als technische Wundertüten entpuppen. Am Schluss landet man immer bei 7-8k.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellung vom möchtegern-Insightfahrer
BeitragVerfasst: 28.05.2019, 20:18 
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Danke für die vielen Antworten.

Ich denke schon, dass ich mir die Batteriegeschichte zutrauen wurde. Auch ein Bekannter von mir konfiguriert Lithium_Packs aus 18650er Zellen, wie sie ja meines Wissens auch lange Zeit im Tesla verwendet wurden. Der würde mich wohl auch unterstützen.

Ist wahrscheinlich total und zu Recht verpönt aber ich habe einige Male gelesen, dass Besitzer eines ZE1 einen "Bypass" verlegt haben und ohne Batterie fahren. Der Verbrauch stieg angeblich unwesentlich. Für mich ist das eigentlich schon zu erklären, da sie Batteriekapazität ja nur 0,8kWh (habe ich wo gelesen) im Insight beträgt. Ich schätze, dass ein Insight auf Grund seines Gewichts und seiner Stromlinie bei reinem Elektroantrieb etwa 10kWh/100km brauchen würde. Daher gehe ich davon aus, dass die Verbrauchseinsparung unter 10% liegen wird, also nicht einmal einen halben Liter Benzin-Mehrverbrauch auf 100Km. Kann das stimmen? Liege ich da halbwegs richtig?

Nein, ich möchte so einen "Bypass" generell nicht machen. Sollte ich tatsächlich was passendes finden, so hätte ich wahrscheinlich das Problem, wie manch anderer Sammler wohl auch, dass ich viel zu wenig fahren würde. Für die Hybridbatterien ist das leider Gift. Ob ein Gridcharger hier auf Dauer glücklich macht?

Ich habe mir auch schon einmal vom amerikanischen Markt ein Auto gekauft. Hat super geklappt, teuer war der Transport/Zoll/Steuer aber schon. Je nach Zustand sehe ich auch etwa bis 7000.- bis er da wäre + diverse Reparaturkosten und Typisierungskosten natürlich.

Schauen wir mal, ob und wann sich was ergibt.
Ist euch eigentlich ein Insight ZE1 in Österreich bekannt? Ich habe noch nie einen in Natura gesehen.

Danke nochmals für eure Antworten
Gruß
Robert
Im Anhang noch ein Bild der (nicht originalen) Batterie in meinem Prius P2


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Batterie 1.jpg [ 133.5 KiB | 964-mal betrachtet ]
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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellung vom möchtegern-Insightfahrer
BeitragVerfasst: 29.05.2019, 07:27 
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Hallo Robert,

hattest du denn mit dem Citrus Besitzer aus der Auktion Kontakt?

Wenn ich es richtig sehe, ist die Auktion ohne Gebot zu Ende gegangen, bzw. das Mindestgebot wurde nicht erreicht?

Grüsse

Wolfgang


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellung vom möchtegern-Insightfahrer
BeitragVerfasst: 29.05.2019, 08:43 
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Ja, ich hatte Kontakt mit ihm.
Details zum Verkauf weiß ich nicht aber er wurde jedenfalls verkauft.

Gruß
Robert


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellung vom möchtegern-Insightfahrer
BeitragVerfasst: 29.05.2019, 09:00 
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robert36 hat geschrieben:
...dass Besitzer eines ZE1 einen "Bypass" verlegt haben und ohne Batterie fahren. Der Verbrauch stieg angeblich unwesentlich.

Amerika ist gross und weiträumig. Wer vielleicht an einem Highway wohnt und nur einmal beschleunigen muss, um danach konstant geradeaus zu fahren, verliert ohne IMA nicht allzuviel. Aber bei uns geht selbst die Autobahn nicht immer geradeaus, von Stadt/Überland ganz zu schweigen, dort ist mit einem deutlichen Mehrverbrauch zu rechnen.. Das IMA spielt mit seinem Drehmoment vor allem beim Beschleunigen seine Stärke aus. Ohne IMA muss man 1-2 Gänge herunterschalten und den Motor hochdrehen, um halbwegs mit den anderen mithalten zu können. Und ganz ehrlich: Ohne IMA wäre der Wagen eine lahme Ente ohne jeglichen Fahrspass. Dann könnte man gleich auf einen Kleinwagen, der von 0-100 20 Sekunden braucht umsteigen. Ein ZE1 schafft das in respektablen 12 Sekunden. Das sind Welten. Ergo: dass das IMA vereinzelt stillgelegt wurde, hat mehr mit den Finanzen des Besitzers zu tun als mit allem anderen. Wer sich einen ZE1 leisten kann, hat auch die EUR 2000 für eine neue Batterie, wenn sie mal fällig sein sollte. Das ist vielleicht alle 10-20 Jahre der Fall, also 100-200 Euro pro Jahr. Ein x-Faches davon spart man beim Sprit ein.

In A gibt es kaum welche. Ich hatte mal Kontakt zu 1 oder 2 Personen aus A, als ich meinen zweiten ZE1 ausgeschrieben habe, aber der blieb letztlich doch in der Schweiz. Prius gibt es wie Sand am Meer...

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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellung vom möchtegern-Insightfahrer
BeitragVerfasst: 29.05.2019, 09:32 
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Zum CVT für 4500 Euro schreibt der Verkäufer ja selbst, dass er als Bastlerfahrzeug verkauft wird und zudem:

!!!Und nun zum aller wichtigsten!!!
Bitte schreibt mich nur an, wenn ihr euch ausführlich mit einem Hybrid Fahrzeug oder noch besser mit dem ZE1 schon einmal auseinander gesetzt habt. Falls das alles nicht der Fall sein sollte, fragt einen Bekannten der sich mit Hybrid Fahrzeugen noch besser ZE1 auskennt. Falls das alles nicht zutreffen sollte. Tut euch selber den gefallen und sucht ein anderes Fahrzeug, was mehr Kostet und wo noch alles Funktioniert! Vielen Dank für Ihr Verständnis


Das kann ich sehr gut verstehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellung vom möchtegern-Insightfahrer
BeitragVerfasst: 10.06.2019, 06:25 
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Registriert: 21.05.2019, 20:17
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Vergangene Woche hatte ich einige Male Kontakt zu einem Citrus-Beitzer in der USA. Der Wagen stammt aus einer heißen Gegend. Da ich auch einen Opel GT aus solch einer Gegend besitze, weiß ich, dass das Thema "Rost" dort defacto keines ist. Beim Insight ist das dann wahrscheinlich für Schrauben und Achsteile relevant.

Bei meinem Opel GT war dafür die Innenausstattung völlig hinüber. Auch der Citrus Verkäufer meinte, dass ich aus einem Schlachtfahrzeug die Innenausstattung nehmen müsste. Leicht gesagt, wenn man in der USA für 200 USD ein Unfallfahrzeug bekommt......

Für mich ein Grund ihn (zunächst) einmal abzusagen.

Weiß vielleicht jemand ob es irgendwo in Deutschland/Schweiz jemanden gibt einen Insight schlachtet/ geschlachtet hat und eine Innenausstattung verkauft (vom Armaturenbrett bis zu Sitzen und PVC Verkeidungen wie Türverkleidungen). Je Citrus desto lieber, obwohl die USA Fahrzeuge serienmäßig ja offenbar die grünen Sitze ohnehin nicht hatten.

Eigentlich hätte dies ja in die "Suche" Rubrik gehört aber ich glaube, dass Schlachtfahrzeuge in der Szene ohnehin bekannt sind und der tatsächliche Kauf der Innenausstattung noch sehr vage ist.

Danke im voraus für eure Hinweise
Gruß aus Wien
Robert


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BeitragVerfasst: 10.06.2019, 08:35 
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Mir ist leider kein Schlachtfahrzeug bekannt. Für den riesigen Aufwand, den ein Tausch des kompletten Innenraums mit sich bringen würde, würde ich eher ein Fahrzeug mit mehr oder weniger intaktem Innenraum vorziehen. An den Sitzüberzügen sieht man am frühesten die Abnutzung.

Rost ist beim Insight allenfalls bei den Brems- und Benzinleitungen relevant, wie bei allen älteren Fahrzeugen, die regelmässig im Winter gefahren worden sind.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellung vom möchtegern-Insightfahrer
BeitragVerfasst: 10.06.2019, 16:28 
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Die Qualität der Innenausstattung ist wirklich nicht gut. Meine Sitze und der Teppich ist an mehreren Stellen großflächig aufgerissen. Ich warte bisher auch auf ein Schlachtfahrzeug.

Aber wenn der Rest der Karosserie und vor allem der Lack noch Ok ist, warum nicht? Die Sitze kann man notfalls noch neu beziehen lassen, diesmal mit guten Materialien.


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellung vom möchtegern-Insightfahrer
BeitragVerfasst: 10.06.2019, 17:06 
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In den USA gibt es für $300 eine komplette Lederausstattung für die Sitze.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellung vom möchtegern-Insightfahrer
BeitragVerfasst: 10.06.2019, 17:50 
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Danke für eure Antworten.
Leider haben die US Citrus nicht diese gelbgrünen Sitzbezüge. Insofern wäre vielleicht ohnehin neu beziehen die richtige Vorgehensweise. Gibt es die Citrus-Überzüge noch beim Hondahändler zu kaufen (in Deutschland oder Schweiz, in Austria kennt man den Insight wahrscheinlich nicht einmal)? Der Besitzer meinte aber, dass der ganze Innenraum schlecht ist von der Sonne. "Dashboard" aufgesprungen usw.
Der Wagen hat aber noch weitere Probleme, laut Auslesen der Hondawerkstatt soll das "battery (charging) control module" defekt sein.
Konnte beim "Troubeshooting Elektronik" jetzt nicht finden. Ist damit der DC/DC Wandler für die 12V Batterie gemeint oder betrifft das die Hochvoltbatterie? Wisst ihr das vielleicht? Bekommt man dafür in der USA Gebrauchtteile oder sind die alle kaputt und sehr teuer?

Ich habe aber noch einen weiteren Kontakt für einen Citrus, der soll sehr schön sein und natürlich teurer. Bei unseren Oldtimern gibt es den Spruch "kauf immer das beste Auto das du kreigen kannst, es ist der bessere Kauf". Ich versuche das zu beherzigen und möchte mich im Zweifelsfall für den besseren und hochpreisigeren entscheiden. Unterm Strich wird er wahrscheinlich trotzdem günstiger sein. Da warte ich aber noch auf genaue Details.

Danke für eure Unterstützung
Robert


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellung vom möchtegern-Insightfahrer
BeitragVerfasst: 10.06.2019, 18:45 
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..... ich habe mich gerade auf Insightcentral ein wenig aufgeschlaut. Ich denke, wenn ein defektes BCM diagnostiziert wird, handelt es sich häufig um Batterieprobleme.
Oder habe ich da etwas falsch verstanden?

Gruß
Robert


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellung vom möchtegern-Insightfahrer
BeitragVerfasst: 10.06.2019, 19:26 
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robert36 hat geschrieben:
Bei unseren Oldtimern gibt es den Spruch "kauf immer das beste Auto das du kriegen kannst, es ist der bessere Kauf". Ich versuche das zu beherzigen und möchte mich im Zweifelsfall für den besseren und hochpreisigeren entscheiden. Unterm Strich wird er wahrscheinlich trotzdem günstiger sein.

Das war schon immer. :) Wer billig kauft, kauft zweimal.

Wie bereits oben erwähnt, in den USA werden sie als DD bis zum Gehtnichtmehr gefahren. Da meist kein TüV, kann man das recht lange machen, aber dann ist der Wagen - mit unseren hohen Massstäben gemessen - definitiv Schrott oder ein wirt. Totalschaden. Wer will sich schon einen Schrottwagen aus den USA importieren?

Gebrauchte (Verschleiss-)Teile aus den USA sinnvoll? Eher nein. ;) Zu technischen Defekten einer heruntergenudelten Gurke kann und will ich keine Stellung nehmen, vor allem weil dort aufgrund der hohen km-Leistung Defekte aufzutreten scheinen, die es bei uns wahrscheinlich kaum oder nie geben wird. :)

Die Sitzüberzüge gibt es zum Teil nicht mehr und wenn, dann sind sie teuer.

Die Sammlerautos sind in festen Händen und kommen selten auf den Markt. Seit Monaten ist der Markt sehr überschaubar. Ich bin gespannt, wie es sich entwickelt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellung vom möchtegern-Insightfahrer
BeitragVerfasst: 22.08.2019, 04:01 
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Guten Morgen,
Gesternabend war es soweit, mein Citrus ist angekommen!
Zustand entspricht der Beschreibung des Verkäufers. Der Motorraum sieht aus wie neu, die Karosserie hat einige ausgebesserte Steinschlagstellen und in der Motorhaube zwei (wirklich kleine) Dellen, könnte vielleicht beim Transport passiert sein. Ein enger Freund repariert professionell Dellen auf sehr hohem Niveau, ihn werde ich bitten.....

Felgen beginnen leicht die Farbe zu verlieren.

Von den Kratzern in der hinteren Stoßstange (oberhalb Nummernschild), wurde ich vorab informiert. Die hintere Stoßstange scheint eine etwas andere Farbe zu haben, weiß noch nicht, ob sie einmal neu lackiert wurde oder ob es am Materialunterschied des Untergrunds liegt (Alu/Plastik)

Nach einer langen Anreise, muss er jetzt einmal gereinigt und poliert werden. Dann schauen wir einmal, ob das Fahrzeug in Österreich überhaupt zugelassen werden kann.



Werde vielleicht beim Admin um eine Namensänderung auf Citrösi ansuchen ;-)

Grüße aus Wien
Citrösi-Robert


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellung vom möchtegern-Insightfahrer
BeitragVerfasst: 22.08.2019, 07:38 
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Glückwunsch! Das scheint ein US-Import zu sein.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellung vom möchtegern-Insightfahrer
BeitragVerfasst: 22.08.2019, 10:27 
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Sieht gut aus, der Wagen! Viel Erfolg beim Zulassung!

Die Heckstoßstange sieht tatsächlich neu lackiert aus.


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellung vom möchtegern-Insightfahrer
BeitragVerfasst: 22.08.2019, 10:51 
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robert36 hat geschrieben:
Dann schauen wir einmal, ob das Fahrzeug in Österreich überhaupt zugelassen werden kann.

Da wünsche ich Dir viel Glück und starke Nerven. Beides wirst Du bei der Zulassung brauchen.

Meine letzte Information ist, dass Honda D für Nicht-EU-Insight keine COC ausstellt. Damit wärst Du zu einer Einzelabnahme gezwungen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellung vom möchtegern-Insightfahrer
BeitragVerfasst: 22.08.2019, 19:05 
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Kann durchaus sein, dass du damit Recht hast. Erstrebenwert wäre eine "normale" Zulassung, alternativ könnte man den Wagen nur mit blauen Werkstattkennzeichen (die ich mir ausborgen müsste) hin und wieder bewegen. Ab 30 Jahren wäre es dann kein Problem, da es dann ein Oldtimer wäre, das sind aber leider noch 10 Jahre.....

Ich werde dich am Laufenden halten, vielleicht eröffne ich dazu einen neuen Thread.

Ansonsten entspricht der Citrus meinen Vorstellungen, genau ansehen kann ich ihn mir leider erst nächste Woche, dann bin ich erst wieder dort wo er jetzt steht.

Gruß aus Wien
Robert


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellung vom möchtegern-Insightfahrer
BeitragVerfasst: 26.08.2019, 06:58 
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Ab und zu mit Werkstattkennzeichen fahren passt schon. Ist ja mittlerweile schon eine Rarität und als "daily driver" schon fast zu schade. Wenn nicht all zu viele Kilometer dazukommen wird es wohl zu einer Wertsteigerung kommen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellung vom möchtegern-Insightfahrer
BeitragVerfasst: 28.08.2019, 06:12 
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Ja, ich sehe das genau so.
Als Alltagsauto haben wir sowieso ein elektrisches oder den zum PHEV umgebauten Prius II.

Aber trotzdem wäre mein Wunsch natürlich das Fahrzeug zuzulassen in Österreich und ich werde es auf jeden Fall versuchen. Wir haben ja in Österreich das "Wechselkennnzeichen", so könnte ich ihn problemlos (und eigentlich auch ohne laufende Extrakosten) zum Prius hinzumelden.

Aber wie ich schon in der Einleitung geschrieben habe, ich bin Sammler und fahre nur hin und wieder mit den Oldtimern herum. In diese Gattung fällt der Citrus wahrscheinlich noch nicht aber spätestens mit 30 ist das Anmelden als Oldtimer dann kein Problem mehr. Die Zeit vergeht ohnehin so schnell....

Liebe Grüße aus Wien
Robert


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellung vom möchtegern-Insightfahrer
BeitragVerfasst: 29.08.2019, 08:10 
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Der Insight ist ein Auto, das gefahren werden muss ;) Wenn alle hocheffizienten Autos in der Garage stehen, haben sie ja keinen Nutzen :D

Wenn Du Hilfe aus Deutschland bei der Zulassung brauchst, bin ich gerne bereit, mitzuhelfen. Ich habe für meinen ZE1 mal den Fahrzeugbrief neu beantragen müssen und das lief hier alles problemlos. Falls Du eine Kopie o.ä. brauchst, bitte melden.

Wenn alle Stricke reißen, wäre vielleiche eine Tageszulassung in Deutschland eine Idee?


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellung vom möchtegern-Insightfahrer
BeitragVerfasst: 02.09.2019, 11:09 
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Erstmals vielen Dank für die Bereitschaft mir hier eventuell behilflich zu sein!!!

Ich habe noch keine Antworten diesbezüglich erhalten. Selbst auf die Fahrzeugpapiere von der Spedition warte ich noch, ich hoffe die kommen irgendwann bei mir an.

Wie ich weiter oben schon geschrieben habe, bin ich Sammler und es war nie gedacht den Citrus täglich zu verwenden. Ich weiß, das Autos generell darunter leiden, wenn sie wenig gefahren werden. Bei den Hybriden mit den Batterien wird das noch schlimmer sein. Obwohl der Insight hocheffizient ist, kann ich das wahrscheinlich durch die Verwendung meines Elektrofahrzeugs noch übertreffen.

Die Hybridbatterie hat ist zwar defacto neu (nach Kilometer) aber 6 Jahre alt. Zuletzt wurde sie unmittelbar vor meinem Kauf ent- bzw. geladen.

Wie gesagt, primäres Ziel wäre eine Zulassung in Österreich zu schaffen, wenn nicht, wird er hin und wieder mit ausgeborgten Werkstattkennzeichen bewegt.

Ich werde euch am Laufenden halten.
Gruß aus Wien
Robert


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellung vom möchtegern-Insightfahrer
BeitragVerfasst: 02.09.2019, 14:56 
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Du solltest Dir einen Gridcharger beschaffen und die Batterie vor jedem Start laden, wenn er längere Zeit gestanden hat. Sonst geht die Batterie schnell flöten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellung vom möchtegern-Insightfahrer
BeitragVerfasst: 02.09.2019, 17:05 
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Danke für den Hinweis!
Der Wagen hat eine Verdrahtung für einen Gridcharger von "HYBRIDAUTOMOTIVE.COM", soweit ich weiß. Diesen Charger wollte er aber nicht dazu geben, da er ihn auch für seinen anderen Insight benötigt.

Ich habe einen neuen MaxxVolts Charger dazu bekommen, der passt natürlich mit dem Stecker nicht zusammen. Ich hoffe dazu demnächst Informationen zusammentragen zu können um einen Adapter zu machen bzw. den Kabelbaum entsprechend zu adaptieren. Einen Discharger habe ich in Form einer keramischen Glühlampenfassung mit Messinstrument dazu bekommen.

Solltest du vielleicht Informationen dazu haben, wäre das sehr hilfreich.

Gruß aus Wien
Robert
P.S. habe heute den "Title" mit der Post bekommen


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellung vom möchtegern-Insightfahrer
BeitragVerfasst: 03.09.2019, 07:24 
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2- oder 4-Pol Stecker?

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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellung vom möchtegern-Insightfahrer
BeitragVerfasst: 04.09.2019, 19:27 
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Ich war leider zwischenzeitlich noch nicht beim Citrus in der Garage.Wenn ich dort bin, fotografiere ich die Stecker vom Ladegerät bzw. Kabelbaum.
Das wird Freitag sein, da fahre ich dann auch gleich zur ersten Veranstaltung mit ihm.
Wäre super, wenn du mir dann Auskunft geben könntest.

Ich werde dann vielleicht einen neuen Thread beginnen, ich glaube das passt dann nicht mehr so ganz in den "Welcome" Ordner.
Gruß
Robert


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellung vom möchtegern-Insightfahrer
BeitragVerfasst: 04.09.2019, 19:53 
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Vom Prinzip her ist es entweder Zwei- oder Vierpol. Wenn Vierpol, dann wird auch der Lüfter angesteuert, mit 12V. Mehr kann ich dazu leider nicht sagen. Da müsstest Du schon probieren, was wohin geht.

Das passt sonst ganz gut hier in diesen Thread.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellung vom möchtegern-Insightfahrer
BeitragVerfasst: 05.09.2019, 18:00 
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Ich würde gerne als Neuling noch was fragen (konnte in den Forenbeiträgen keine passende Antwort finden):
Irgendwie finde ich, dass der Insightmotor "rauh" läuft. Ist das so, da er eben ein Dreizylinder ist oder liegt es an der "lean burn" genannten Verbrennung?
Mein alter CRX AF (natürlich 4-Zyl) läuft seit jeher wie ein Uhrwerk. Wobei der Citrus auch stabil und gut läuft, nicht schwankend oder rüttelnd.

Oder ist es vielleicht schlicht und einfach nur bei meinem so, das irgendwas nicht so geht wie es sein soll?
Leider habe ich ja keinen Vergleich und ein Gefühl, dass der Motor "rauh" läuft, kann man auch schlecht beschreiben.....

Vor Jahrzehnten hatte ich einmal einen Suzuki Alto, auch 3 Zylinder, kann mich aber nicht mehr daran erinnern, wie es war mit dem 3-Zyl. zu fahren.

Mein Citrus läuft mit Betriebstemperatur bei 1000U/min (nach den Strichen am Instrument), ist das nicht ein bisschen hoch?

Über diesbezügliche Auskünfte würde ich mich freuen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellung vom möchtegern-Insightfahrer
BeitragVerfasst: 05.09.2019, 20:59 
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Rauh ist relativ. Evtl. mal das hintere Motorlager prüfen. Es reisst gerne mit dem Alter.
Mein Motor läuft sehr samtig (für einen Dreizylinder) bis 2500 rpm, danach röhrt er etwas.

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