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 Betreff des Beitrags: US-Citrus Import -- Genehmigungsformalitäten
BeitragVerfasst: 10.09.2019, 20:25 
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Ich habe gesehen, dass es zuletzt vor 7 Jahren einen "Import" Thread gegeben hat, daher möchte ich gerne einen neuen eröffnen.

Ich war also mit dem Citrus jetzt einmal bei der KFZ-Prüfstelle der Landesregierung (so heißt das bei uns in Österreich) um generell vorzufühlen, ob eine Zulassung realistisch ist oder ob es nur hin und wieder Fahrten mit Werkstattkennzeichen geben wird.

Wie ja hier schon geschrieben wurde, verweigert Honda bei US Fahrzeugen das "COC" Dokument, da die US Fahrzeuge wahrscheinlich nicht ganz gleich mit den EU Fahrzeugen sind, etwa die fehlende Nebelschlußleuchte.

Der Ingenieur bei der Landesregierung war sehr nett und ich hatte den Eindruck, dass er keine Prügel werfen wird bei der Zulassung, sondern mich eher konstruktiv beraten wird. Klar, dass er sich an seine Regeln halten muss und er sagte mir, dass er ohne "COC" folgendes für meine Fahrgestellnummer braucht :
Komplettes technisches Datenblatt
Abgaswerte
Geräuschwerte

Honda Austria hält dafür natürlich kräftig die Hand auf, man müsse das aus dem Ursprungsland anfordern (USA?) und es kostet 180.- Euro, ich müsste aber noch klären, ob ein Geräuschgutachten da auch dabei ist (gelesen habe ich nichts davon).
Heute hat mir ein Freund erzählt, dass er sich seinerzeit einen Chevrolet (bei uns Suzuki Swift) aus den USA mitbrachte, bei dem ihm auch niemand diese Gutachten ausstellen wollte oder konnte. Ein Mail direkt nach Japan hat damals weitergeholfen.

Meine konkreten Fragen wären:
Gibt es außer MacGyver (ich glaube der hatte CVT) noch jemanden im Forum der schon ein US-Fahrzeug in die EU Importiert hat und mir da ein wenig Auskunft geben könnte?

Meint ihr macht es Sinn, wenn ich im US-Forum die Frage stelle, ob mir jemand für meine Fahrgestellnummer mit den oben genannten technischen Daten weiterhelfen kann bzw. vielleicht kann ich das bei Honda USA selber

Über sachdienliche Hinweise, welche zur Zulassung in Österreich führen können, würde ich mich freuen :-)

Gruß
Robert


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 Betreff des Beitrags: Re: US-Citrus Import -- Genehmigungsformalitäten
BeitragVerfasst: 11.09.2019, 08:24 
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Ein roter CVT aus den USA ist in der Schweiz zugelassen worden. Die Papiere (COC?) kamen glaub ich von Honda D, ist aber 10 Jahre her, frag mich nicht nach Details...

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 Betreff des Beitrags: Re: US-Citrus Import -- Genehmigungsformalitäten
BeitragVerfasst: 05.12.2019, 06:55 
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Im Moment könnte sich die Sache zum Positiven wenden. Es scheint nicht mehr so aussichtslos wir vor kurzem, dass die Typisierung gelingen könnte.

Der nachweisbare "ULEV" Standard, dürfte hier sehr hilfreich sein.

Was mir aber noch fehlt sind die BETRIEBSGERÄUSCHE. Ich habe in anderen Honda Papieren nachgesehen (von meinem CRX) und da steht ein Wert für "Nahfeldpegel" und für "Messung in Fahrt" mit jeweils xx dB (A).

Könnte mir vielleicht jemand von euch einen Screenshot von jener Seite aus den Fahrzeugpapieren zukommen lassen (via PN) wo sich diese Werte finden? Das wäre wirklich sehr hilfreich für mich, wenn ich da irgendeinen Nachweis bringen könnte, dann bin ich guter Dinge, dass die Typisierung klappen könnte.

Ich möchte das gerne noch im Dezember erledigen und den Wagen auch anmelden, da sich die CO2 Steuern bei der Neuzulassung in Österreich (NOVA) ab 2020 erhöhen werden. Mal sehen ob das klappt.

Danke im voraus
Gruß aus Wien
Robert


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 Betreff des Beitrags: Re: US-Citrus Import -- Genehmigungsformalitäten
BeitragVerfasst: 05.12.2019, 08:21 
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Alle aus den USA importierten Fahrzeuge müssen in der Schweiz eine Geräuschmessung machen. Da es jedoch allesamt Einzelabnahmen sind, muss jedes Fahrzeug einzeln gemessen werden. In den USA gibt es keine (zumind. ernsthaften) Geräuschmessungen.

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 Betreff des Beitrags: Re: US-Citrus Import -- Genehmigungsformalitäten
BeitragVerfasst: 06.12.2019, 04:32 
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Danke für die Rückmeldung.
Ja, sie werden eine Geräuschmessung bei der Typisierung machen, so weit ich das verstanden habe, möchten sie aber einen Referenzwert haben. Von Honda ist da leider überhaupt nichts zu bekommen aus dem "Technischen Datenblatt" (habe ich bestellt), aber da stehen die Geräuschemissionen nicht drin.

Deshalb meine Frage, ob sich die Werte "Nahfeldpegel" und "Messung in Fahrt" in euren (Original) Papieren finden?

Wenn ich das schriftlich vorlegen könnte, wäre das ein sehr hilfreicher Referenzwert.

Gruß aus Wien
Robert


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 Betreff des Beitrags: Re: US-Citrus Import -- Genehmigungsformalitäten
BeitragVerfasst: 06.12.2019, 08:40 
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Mir liegen keine Werte vor. Bei uns gilt: entweder EWG-Übereinstimmungsreklärung oder messen. Auf Diskussionen lassen sich unsere Behörden gar nicht ein.

Praktisch alle von Privaten importierte Fahrzeuge aus den USA müssen bei uns eine Geräuschmessung absolvieren.

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 Betreff des Beitrags: Re: US-Citrus Import -- Genehmigungsformalitäten
BeitragVerfasst: 06.12.2019, 20:56 
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Danke für's nachschauen!
Ich habe heute das technische Datenblatt von Honda Austria erhalten. 90.- Euro für eine spärlich bedruckte A4Seite ist auch nicht ohne....
Interessanter Weise lese ich hier:Geräuschpegel "Standgeräusch"--> keine Angabe, Fahrgeräusch 63,4 dB(A). Das ist ja zuminest einmal irgendein bestätigter Wert.
Nächste Woche gehe ich wieder zur Zulassungsstelle und schaue weiter.

Heute habe ich die vorderen Radlager getauscht. Sollte es keine Anleitung davon geben, könnte ich eventuell eine machen, ich habe Bilder gemacht.

Gruß aus Wien
Robert


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 Betreff des Beitrags: Re: US-Citrus Import -- Genehmigungsformalitäten
BeitragVerfasst: 06.02.2020, 09:58 
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Hallo Robert,

hat sich bei dir schon was ergeben bzgl. deiner Zulassung?


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 Betreff des Beitrags: Re: US-Citrus Import -- Genehmigungsformalitäten
BeitragVerfasst: 07.02.2020, 05:21 
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Deine Rückfrage zum Thema, kommt genau zum richtigen Zeitpunkt, da ich heute hier ein Update schreiben wollte.

Seit Monaten stand ich mit der Zulassungsbehörde immer wieder in Kontakt. Die von Honda Austria gekauften Daten waren, wie schon einmal geschrieben, zwar teuer aber sehr dürftig.
Ich versuchte die fehlenden Zeilen, in denen "Daten nicht verfügbar" stand, durch haltbare externe Quellen zu untermaueren.
Bei den Verbrauchsangaben gab es aber bis zuletzt keine brauchbaren Quellen, bis sozusagen die Hilfe aus Deutschland via Email in letzter Sekunde kam (langjähriger Insight-Besitz).
Trotz allem wäre es wahrscheinlich ohne positiven Zugang zum Thema von Seiten der Behörde nicht möglich gewesen den Wagen zu genehmigen. Die Überprüfungsbehörde war hier ganz super und hat ihren Handlungsspielraum genutzt um den Wagen legal auf die Straße zu bringen. Es war hier sicher nicht von Nachteil, dass man mich als Sammler seltener Autos kennt und weiß, dass ich kein Geschäft machen möchte, sondern Freude an den Dingern habe und ich meine Fahrzeuge bei Veranstaltungen auch zeige. Nur für Honda Austria wird mein Citrus nicht zur Verfügung stehen, sollten sie ihn vielleicht einmal brauchen. Die haben mir auch nicht wirklich geholfen.

Am 5.2. war also die finale Überprüfung. Es wurden nur zwei geringe Mängel festgestellt, welche ich demnächst beheben werde (Spur wahrscheinlich verstellt, da er nach Kurven nicht sauber selbstständig wieder gerade zieht und Symbol des Schalters für die Nebelschlussleuchte ist nicht ganz korrekt). Danach wurden die Papiere ausgestellt, wobei ich etwa 30 Seiten Beilagen beigebracht hatte (die alle vergebührt werden mussten).
Gestern war ich dann beim Finanzamt am den Wagen "freischalten" zu lassen. Darunter wird in Österreich die Entrichtung der Normverbrauchsabgabe "NOVA" verstanden. Das kann bei Fahrzeugen mit höheren Verbräuchen ganz schön teuer werden. Ich bezahlte NICHTS! ----NICHTS!-- und das am Finanzamt! Der Verbrauch ist so gering, dass nichts zu bezahlen sei!
Gleich danach ging es zur Zulassungsstelle, wo ich eine österreichische Überprüfungsplakette (vulgo "Pickerl") bekommen habe und auch Kennzeichen. Wobei ich diese genau genommen schon hatte, da wir ja ähnlich wie in der Schweiz auch Wechselkennzeichen haben dürfen (3 Fahrzeuge). Er läuft jetzt gemeinsam mit meinem Prius Plug-In und meinem Opel Frontera (Zugfahrzeug).
Zum Fahren mit eigener Zulassung, bin ich noch nicht gekommen, werde das aber bei schönem Wetter nachholen.

Fazit 8 Monate nach dem Kauf in Indianapolis:
Es war Ziel das Fahrzeug hier zu typisieren aber wenn es nicht geklappt hätte, wäre es auch kein Drama gewesen.
Aber die Zulassung hier war alles andere alls eine "gemähte Wiese" und hing teilweise am seidenen Faden. Ich möchte mich jenen anschließen, die hier mahnen ein US Auto zu importieren. Es ist keinesfalls sicher oder selbstverständlich, dass man einen US ZE1 hier genehmigt bekommt. Teuer sind die Gesamtkosten dann allemal. Ich glaube aber es wäre mir nicht gelungen einen Citrus (LHD) in Europa aufzutreiben (als Sammler musste es ein Citrus sein).
Abschließend noch ein Bild von meinen neu bezogenen Sitzen.
@maximon: toller Farbe hat dein verkaufter Insight

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Liebe Grüße aus Wien
Robert


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 Betreff des Beitrags: Re: US-Citrus Import -- Genehmigungsformalitäten
BeitragVerfasst: 07.02.2020, 09:10 
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Bitte mehr Infos zu den Sitzen.

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 Betreff des Beitrags: Re: US-Citrus Import -- Genehmigungsformalitäten
BeitragVerfasst: 08.02.2020, 03:26 
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Bezüglich der Sitze gibt es leider nicht viel zu sagen.

Sicherheitsgurt abgeschraubt, 4 Schrauben in den Sitzschienen mit Gefühl entfernt, Sitze ausgebaut (Achtung beim Fahrersitz ist unten ein Stecker dran) und diese zu einem Autosattler in Wien gebracht.
Nachdem ja ganz Amerika nach dem Originalstoff zu suchen scheint, wusste ich schon, dass dies aussichtslos sein wird und wir haben anhand vieler Fotos die hoffentlich halbwegs passenden Farben ausgesucht. die Sitze sind jetzt aus Kunstleder. Leder kam für mich aus verschiedenen Gründen nicht in Frage.

Zuerst hat sich der Sattler gefragt, warum ich die Sitze neu beziehen lassen möchte, da sie doch recht schön sind. Scheint nicht täglich vorzukommen, dass es Verrückte gibt, wo ganz banal die Farbe nicht passt ;-)

Ich sagte, dass ich gerne die Reste der alten Sitzbezüge wieder haben möchte und meinte damit die aufgetrennten Sitzteile. Das wurde falsch verstanden und mir wurden die kompletten Sitzbezüge zurück gegeben (nicht aufgetrennt, nur der Zippverschluss fehlt). Das machte ja aus meiner Sicht viel mehr Arbeit für den Sattler.

Vor dem Einbau wurden die Sitzschienen vorne chemisch mit Phosphorsäuregel entrostet und neu lackiert.

Ich finde die Sitze sind recht schön geworden und scheinen von der Farbe ziemlich gut zu passen, dass es kein Originalstoff in dieser Gitterstruktur ist, damit muss ich wohl leben. Jetzt, wo ich die alten Überzüge in Händen halte, zeigt sich, dass der Stoff der Fahrersitz-Wange schon deutlich aufgeraut war.

Gruß aus Wien
Robert


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 Betreff des Beitrags: Re: US-Citrus Import -- Genehmigungsformalitäten
BeitragVerfasst: 08.02.2020, 09:33 
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Passt doch super! Einzig beim Grau wäre ich einen Tick dunkler gegangen.

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 Betreff des Beitrags: Re: US-Citrus Import -- Genehmigungsformalitäten
BeitragVerfasst: 08.02.2020, 17:59 
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Vielleicht hätten sie können ein wenig dunkler sein. Ursprünglich hatte ich ein dunkleres Grau ausgewählt. Ich dachte, dass es das gleiche Grau ist wie von den Plastikteilen. Auf Fotos ist das sehr schwer zu erkennen. Im US Forum habe ich dann diese Frage gestellt und es stellte sich heraus, dass die grauen Teile der Sitze heller sein müssen als die Plastikteile, also bin ich zum Autosattler und habe eine hellere Farbe ausgesucht.

Hier mit Fotos zu arbeiten ist wirklich sehr schwierig, ich habe viele Citrus Sitz Fotos gesammelt und dann zusammenkopiert. Da gab es sehr große Unterschiede. Tröstlich ist jedenfalls, dass ich wohl nur sehr selten, wenn überhaupt, einen zweiten Citrus sehen werde. Und bei Veranstaltungen kennt man ja nicht einmal den Wagen, geschweige eine Nuance (ein Euzerl, wie wir in Österreich sagen) zu helle Sitze :-)

Vielleicht stimmen sie aber eh und es schaut nur auf den Fotos so aus.

Gruß aus Wien
Robert


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 Betreff des Beitrags: Re: US-Citrus Import -- Genehmigungsformalitäten
BeitragVerfasst: 08.02.2020, 19:18 
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Kann auch am Blitzlicht liegen, passt schon.

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