Honda Insight Forum

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 Betreff des Beitrags: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 23.01.2014, 21:44 
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Die Federung des Insight II finde ich an sich gut. Große Unebenheiten (Bodenwellen, tiefe Schlaglöcher oder Bremsschwellen) federt der Wagen souverän.
Der Abrollkomfort jedoch ist im Auslieferungszustand im wahrsten Sinne des Wortes erschütternd. Kleine Unebenheiten wie Querfugen werden nahezu ungedämpft durchgereicht, bei jedem Tempo ist man einem Trommelfeuer kleiner Stöße ausgesetzt. So etwas habe ich schon lange nicht mehr erlebt, und dabei fahre ich häufig auch Mietwagen.
Wenn man dagegen gar nichts machen könnte, würden wir den Insight wieder verkaufen. Doch es geht auch anders:

Bild

http://dunlop.tiremanager.eu/de_de/tires.aspx

In der Betriebsanleitung findet sich für vorne und hinten nur ein Wert von 2,3 bar. Warum nennt HONDA keine Drücke für Teillast? Für 175er-Reifen dürfen es dann laut Dunlop an der Hinterachse 0,5 bar weniger sein, und das verbessert den Fahrkomfort enorm. Kein Grund zur Klage mehr.

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Kai
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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 18.03.2014, 01:00 
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Ein geringerer Luftdruck erhöht den Verbrauch. Das dürfte der Grund sein, die Reifen etwas über normal zu füllen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 18.03.2014, 06:09 
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Drachensteiger hat geschrieben:
Ein geringerer Luftdruck erhöht den Verbrauch. Das dürfte der Grund sein, die Reifen etwas über normal zu füllen.

Sicher. Dennoch fände ich es besser, dem Kunden die Entscheidung zu überlassen, ob er für den Minimalverbrauch auch einen Minimalkomfort hinnehmen möchte, und die Teillastdrücke in die Betriebsanleitung aufzunehmen.

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Kai
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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 18.03.2014, 08:19 
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Die Herstellerangaben zum Luftdruck sind Mindestanforderungen, keine Empfehlungen. Die Angaben sind eher am Komfort ausgerichtet. Ob jemand mit mehr fährt, muss jeder selbst entscheiden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 18.03.2014, 08:28 
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I1_2000 hat geschrieben:
Die Herstellerangaben zum Luftdruck sind Mindestanforderungen, keine Empfehlungen. Die Angaben sind eher am Komfort ausgerichtet. Ob jemand mit mehr fährt, muss jeder selbst entscheiden.

Wie meinst Du das? Die Herstellerangabe von HONDA lautet 2,3 bar. Hältst Du die Werte des Dunlop Tiremanagers für falsch, da unter den Mindestanforderungen liegend?

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Kai
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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 18.03.2014, 09:56 
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Die Mindestanforderungen dürften für Vollast gelten, weil kein Mensch heutzutage noch erst die Reifen nachpumpt, wenn er mit Kind, Kegel und Gepäck in den Urlaub fährt. Der Hersteller muß für den Konsumenten mitdenken und den schlimmsten (schwersten) Fall für alle Reifen annehmen, sonst hagelt es Klagen. Warum Dunlop da drunter gehen kann, weiß ich nicht, vielleicht gesteht man den Reifenherstellern zu, spezifischere Angaben für ihre besonderen Modelle auch unter Teillast machen zu können.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 18.03.2014, 10:07 
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Jeder Hersteller, der zum Reifendruck Empfehlungen abgibt, kann dafür verantwortlich gemacht werden, wenn die Urlaubfahrt statt in Italien im Krankenhaus oder auf dem Friedhof endet. ;) Deshalb gehen sie auf Nummer sicher. Wer mehr oder weniger pumpt, übernimmt die Verantwortung für sich selbst. Hypermiler gehen sogar über die Angabe auf den Reifenflanken. :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 18.03.2014, 12:01 
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Einunddreissig hat geschrieben:
Die Mindestanforderungen dürften für Vollast gelten, weil kein Mensch heutzutage noch erst die Reifen nachpumpt, wenn er mit Kind, Kegel und Gepäck in den Urlaub fährt. Der Hersteller muß für den Konsumenten mitdenken und den schlimmsten (schwersten) Fall für alle Reifen annehmen, ...

Genau! Aber das heißt doch im Umkehrschluss: Wer selber mitdenkt und den Druck je nach Last ändert, darf ohne Risiko bei Teillast komfortabler fahren, oder?

Einunddreissig hat geschrieben:
Warum Dunlop da drunter gehen kann, weiß ich nicht, vielleicht gesteht man den Reifenherstellern zu, spezifischere Angaben für ihre besonderen Modelle auch unter Teillast machen zu können.

Die meisten Autos haben an der B-Säule Aufkleber mit unterschiedlichen Drücken für Teil- und Vollast. HONDA ist die Ausnahme.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 18.03.2014, 12:10 
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I1_2000 hat geschrieben:
Jeder Hersteller, der zum Reifendruck Empfehlungen abgibt, kann dafür verantwortlich gemacht werden, wenn die Urlaubfahrt statt in Italien im Krankenhaus oder auf dem Friedhof endet.

Wenn die Urlaubsfahrt mit einem Unfall endet, weil der Fahrer die Reifen des vollbeladenen Fahrzeugs nicht mit dem für Vollast vorgeschriebenen Druck befüllt hat, wird der Hersteller verantwortlich gemacht? Ganz ehrlich, davon habe ich noch nie gehört.
Dass der Reifen bei Teillast mit weniger Druck auskommt, das ist doch hoffentlich unstrittig. Sonst würden es ja nahezu alle Hersteller außer HONDA falsch machen.

I1_2000 hat geschrieben:
Wer mehr oder weniger pumpt, übernimmt die Verantwortung für sich selbst. Hypermiler gehen sogar über die Angabe auf den Reifenflanken. :)

Genau! Ein jeder nach seiner Fa­çon: Wer das Maximum an Kilometern herausholen will, tut natürlich mehr Luft rein. Wer es komfortabler haben möchte, belässt es bei den Drücken für Teillast.

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Zuletzt geändert von kr_insightf am 18.03.2014, 20:41, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 18.03.2014, 12:15 
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kr_insightf hat geschrieben:
I1_2000 hat geschrieben:
Jeder Hersteller, der zum Reifendruck Empfehlungen abgibt, kann dafür verantwortlich gemacht werden, wenn die Urlaubfahrt statt in Italien im Krankenhaus oder auf dem Friedhof endet.

Wenn die Urlaubsfahrt mit einem Unfall endet, weil der Fahrer die Reifen des vollbeladenen Fahrzeugs nicht mit dem für Vollast vorgeschriebenen Druck befüllt hat, wird der Hersteller verantwortlich gemacht? Ganz ehrlich, davon habe ich noch nie gehört.

Das war auch nicht so auszulegen, sondern eher: Wenn der Fahrer sich an die Angaben der Hersteller hält, der Hersteller jedoch die Angaben zu tief wählt, dann kann der Hersteller verantwortlich gemacht werden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 19.03.2014, 08:36 
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kr_insightf hat geschrieben:
Wer selber mitdenkt und den Druck je nach Last ändert, darf ohne Risiko bei Teillast komfortabler fahren, oder?

So würde ich das auch sehen. Geschützt von Recht und Gesetz wird allerdings derjenige, der nicht mitdenkt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 25.03.2014, 22:44 
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gegen abrollgeräusche-störung gibts bei mir
den abrockgeräusche-knopf am stereo

!!!tip, spare nicht am reifen!!!

so ein kotflügel kostet schnellmal fünf sätze neue premiumreifen.
bei raritäten eher mehr.
also wer den reifen nicht alt werden lässt und sich nicht mit
billigsätzen begnügt sollte keine probeme haben
und kann im rahmen mit dem reifendruck spielen.
allerdings sollte man auch hier die sicherheit nicht aus den augen lassen.
zu hoher druck geht einher mit geringerer haftung auf der strasse.
beim wechsel die alten gut lesen und sich wirklich neue besorgen.
(vierstellige zahl im oval = xx kalenderwoche und xx jahr)

letzte woche habe ich michelin angeschrieben, ob sie den bald in 165/65R14 produzieren.

http://www.michelin.ch/de/autoreifen/mi ... energy-e-v

nette zwei A labels und leise (für elektrofahrzeuge)

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 26.03.2014, 10:49 
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Dieser MICHELIN Energy E-V scheint ja noch fortschrittlicher und zukunftsweisender zu sein, als der bisherige MICHELIN Energy Saver und AA Labels würden ja geradezu perfekt zum Niedrigenergie-Insight passen :D

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Seit 4.09.2010 Bild mit 92 g CO2/km im 2006 Insight CVT und
seit 20.04.2014 Bildmit 103 g CO2/km im 2010 Insight 1,3 i Elegance


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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 26.03.2014, 17:49 
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Mit diesem Gummi muss man aber den Insight auf 160 km/h abregeln lassen, weil es den E-V nur als Q gibt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 26.03.2014, 18:51 
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das gibt wohl probleme auf der mfk und so eine abriegelung ist dann eher teuer.
(chip tuning)
danke für den hinweis, habe ich glatt übersehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 26.03.2014, 19:15 
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Wenn Spritsparen + Abrollkomfort die Kosten fuers Abregeln + die MFK Gebuehren wett machen, dann bin ich sofort dabei.
Auch werde ich den Insight niemals mit 160 km/h geschweige denn mit 180 km/h in Deutschland dahin jagen (bei uns geht das sowieso nicht) , lieber setze ich mich dann in eine Cessna ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 08.04.2014, 14:14 
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heute habe ich die untenstehende und etwas unbefriedigende antwort zum ev von michelin bekommen.

im aktuellen tcs test hat der michelin energy saver+ mit dem geringsten abrollwiederstand überzeugt.
der ist allerdings einer der teuersten, man kann hier echt von schwarzem gold reden.
ich werde wohl noch etwas zuwarten und die angealterten falken (50%) wieder montieren.

vielleicht erkennen die bei michelin die nachfrage wenn mehrere leute aus dem forum anfragen und setzen
die dimension 165/65/R14 ins programm.

antwort michelin:


wir haben Ihre Anfrage vom 19.03.2014 erhalten und bearbeiten diese mit dem Zeichen 1-540629119 .

Die von Ihnen genannte Dimension speziell für Elektrofahrzeuge wir von uns nicht produziert. Über eine mögliche Planung können wir derzeit noch keine Auskunft geben. Zu weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne unter 00800 22111180 zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen / Best regards / Sincères salutations

i.A. Ute PAPROSCH

Michelin Service-Center
Deutschland/Österreich/Schweiz
Service Produkttechnik PKW

Michelin Reifenwerke AG & Co. KGaA
-----------------------------------------------
Michelinstraße 4 - 76185 Karlsruhe - Postfach 210951 - 76159 Karlsruhe
E-Mail: service.produkttechnikpkw@de.michelin.com

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 08.04.2014, 14:23 
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part_insight hat geschrieben:
im aktuellen tcs test hat der michelin energy saver+ mit dem geringsten abrollwiederstand überzeugt.
der ist allerdings einer der teuersten, man kann hier echt von schwarzem gold reden.

Aus den vergangenen Tests geht auch hervor, dass er sehr lange halten soll. Man rechne...

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 08.04.2014, 14:46 
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I1_2000 hat geschrieben:
part_insight hat geschrieben:
im aktuellen tcs test hat der michelin energy saver+ mit dem geringsten abrollwiederstand überzeugt.
der ist allerdings einer der teuersten, man kann hier echt von schwarzem gold reden.

Aus den vergangenen Tests geht auch hervor, dass er sehr lange halten soll. Man rechne...


...richtig rechnen macht immer sinn. zumal auch in den sicherheitsrelevanten aspekten gepunktet wurde.
müsste ich dringend neue habe, wäre es mir den mehrpreis allemal wert. andererseits ist es ökologischer
die alten richtig runterzufahren. (wenns denn gut geht) ich freu mich auf den sommer und werde die
alten finken nutzen, die grenzen des ze1 ein wenig zu loten.

(kürzlich in italien mit miener mk1. da fahr ich energiesparend recht nah hinter einem t5 über die nasse landstrasse.
der geht wegen eines einbiegenden voll in die eisen und ich kann mit meinen 3.0 bar gefüllten falken gar nicht mithalten.
zum glück grad geistesgegenwärtig und abs sei dank kann ich seitlich ausweichen und komme ca. 1m vor seiner
heckstosstange zum stehen. da wurde mir wieder einmal klar, wieviel sätze goldreifen ich für einen verhinderten
unfall kaufen kann)

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 14.11.2014, 16:25 
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seitlicher abrollkomfort ;)

da meine sommerreifen schon etwas in die jahre gekommen sind
und ich meistens mit 3+bar unterwegs bin, wollte ich mich kürzlich an das
kurven- und schleuderverhalten meiner ze1 herantasten.

besonders viel seitenhalt und stabilität bei hohen kurvengeschwindigkeiten konnte
ich trotz des geringen gesamtgewichtes leider nicht feststellen.
(ist wohl hauptsächlich auf die harten reifen zurückzuführen)
gerade am bernardino bei nässe kann dies zu unerwarteten schweissausbrüchen führen.

positiv zu vermerken ist allerdings das neutrale driftverhalten.
weder übermässiges unter- noch übersteuern konnte ich feststellen.
etwas mulmig fühlt sich das seitliche schieben über alle 4 räder schon an.
hat man die grenzen des fahrwerks und der reifen einmal ausgelotet und sich
an das neutrale fahrverhalten gewöhnt, machen die schnellen kurven allerdings
richtig laune.

das etwas abrupt einsetzende schieben über alle 4 räder ist mit gemässigter
zugabe des antriebstranges und feinen korrekturbewegungen an der lenkung
gut kontrollierbar.

mit geringerem reifendruck wären sicher noch höhere kurvengeschwindigkeiten möglich.
dies ist allerdings keine option für verbrauchsoptimierte petrolheads.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 15.11.2014, 19:09 
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part_insight hat geschrieben:
... mit geringerem reifendruck wären sicher noch höhere kurvengeschwindigkeiten möglich.
dies ist allerdings keine option für verbrauchsoptimierte petrolheads.

Nach dem diesjährigen Wechsel auf Winterreifen habe ich einmal 3.0 bar vorne und hinten ausprobiert: Au weia, wir finden den Unterschied im Federungskomfort heftig! Und weil Komfort uns durchaus wichtig ist, bleiben wir bei den Empfehlungen des Dunlop Tiremanagers für Teillastbetrieb.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 16.11.2014, 00:40 
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kr_insightf hat geschrieben:
Nach dem diesjährigen Wechsel auf Winterreifen habe ich einmal 3.0 bar vorne und hinten ausprobiert: Au weia, wir finden den Unterschied im Federungskomfort heftig! Und weil Komfort uns durchaus wichtig ist, bleiben wir bei den Empfehlungen des Dunlop Tiremanagers für Teillastbetrieb.

Auch bei uns sind die Winterreifen drauf mit 3.0 bar vorne und hinten - der Federungskomfort ist wie zuletzt mit den Sommerreifen zufriedenstellend, was sagen soll, dass die Wahrnehmung individuell eben doch sehr subjektiv und unterschiedlich ist. Nur beim Kurvenfahren stelle ich ein deutlich lauteres Abrollgeräusch fest.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 07.01.2015, 19:21 
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Wir haben heute unseren ZE2 bekommen. Was zuerst negativ auffiel, ist der Abrollkomfort. Es ist ein 2009er. Ich meine, irgendwo gelesen zu haben, dass das Fahrwerk ab Baujahr xy überarbeitet worden ist. Es ist jedesfalls etwas zu hoppelig, nicht wirklich komfortabel. Die Bridgestone-Reifen sind da evtl. auch mitverantwortlich, da diese gerne sehr steiffe Reifenflanken haben. Das bringt etwas bei Sportwagen, am DD ist so etwas eher kontroproduktiv. Weiss jemand evtl., wann das Fahrwerk geändert wurde?

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 07.01.2015, 19:43 
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I1_2000 hat geschrieben:
Wir haben heute unseren ZE2 bekommen. Was zuerst negativ auffiel, ist der Abrollkomfort. Es ist ein 2009er. Ich meine, irgendwo gelesen zu haben, dass das Fahrwerk ab Baujahr xy überarbeitet worden ist. Es ist jedesfalls etwas zu hoppelig, nicht wirklich komfortabel. Die Bridgestone-Reifen sind da evtl. auch mitverantwortlich, da diese gerne sehr steiffe Reifenflanken haben. Das bringt etwas bei Sportwagen, am DD ist so etwas eher kontroproduktiv. Weiss jemand evtl., wann das Fahrwerk geändert wurde?

"Auf der IAA 2011 wurde ein überarbeitetes Modell, das an einem veränderten Kühlergrill erkennbar ist, vorgestellt. Der verschlankte Heckspoiler soll die Sicht nach hinten verbessern und zwischen den Heckleuchten befindet sich nun eine Chromleiste. Neben dem Innenraum wurde auch der Motor überarbeitet, womit der Verbrauch gesenkt wurde und der CO2-Ausstoß seitdem mit 96 g/km angegeben wird. Verkaufsstart war im Februar 2012."
http://de.wikipedia.org/wiki/Honda_Insi ... .932013.29
Das Fahrwerk wird hier zwar nicht erwähnt, aber ich erinnere mich an mehrere Artikel in Autozeitschriften, in denen es hieß, dass die Überarbeitung auch eine etwas komfortablere Abstimmung umfasst.
Groß kann der Unterschied aber nicht sein, denn wie gesagt: Mit den Drücken aus der Betriebsanleitung fanden wir den Wagen auch zu hoppelig.
Der Komfortunterschied zwischen Bridgestone-Winterreifen und Michelin-Sommerreifen ist übrigens gering.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 07.01.2015, 22:12 
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nun ja hoppelige hondafahrwerke sind bei mir auch schon auffällig geworden.
auf den civic ima hab ich vorne neue dunlop winter response montiert.
im bekanntlich schwierigen neuschnee war mit 3.1bar im appenzellerland kein vorankommen möglich. mit einer druckreduktion auf 2.3bar ging es einigermassen.
die 17% steigung der zufahrtsstrasse vor meiner haustüre musste ich im rückwertsgang nehmen.
(kein vergleich zum cadillac, welcher mit denselben reifen problemlos jeden berg nahm)
die haben doch auch winterschnee in japan. bleiben die leute dort einfach zuhause oder was?
naja man kann halt nicht alles haben.
der federkomfort wurde durch die druckreduktion deutlich gesteigert, der verbrauch allerdings auch.
die lenkung fühlt sich im vergleich zu den hartgepumpten reifen leicht schwammig und auch indirekter an. der leichte motor auf der antriebsachse und die ima technik im heck sind auf schnee so wenig hilfreich wie der drehmomentschwache motor und die abrupt einsetzende elektrounterstützung.
sorry für alle hondaheads, ich vermittle nur ehrlich meine eindrücke. ich mag den wagen trotzdem und zum trost; der volvo 240gl war noch schlimmer im schnee und den gibts in schweden bekanntlich zur genüge.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 07.01.2015, 23:54 
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Herzliche Gratulation & allzeit glückliche Fahrt!
Als ich neulich als Fondpassagier die die Probefahrt in diesem ZE2 miterleben durfte, mit Dir als Pilot am Steuer dieses Wagens, da fühlte ich mich genauso wohl, wie in unserem ZE2 und hatte nicht im Geringsten das Gefühl von einem hoppeligen Abrollkomfort, allenfalls einen sportlichen Touch. Was war denn der Reifendruck VA und HA ?

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 08.01.2015, 06:02 
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Naja, ich da waren wir auch zu viert im Auto unterwegs. Erst hatte es 1.7 bar, dann gingen wir auf 3 bar (typisch Hypermiler), was geharnischte Reaktionen zur Folge hatte. Also gehen wir wieder runter, wissen aber nicht, wie weit. 2.0 bar? Deinen 2010er Wagen hatte ich etwas komfortabler in Erinnerung.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 08.01.2015, 06:52 
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Zwei Hinweise dazu noch:

1. Die Reifenfederungskomfortwerte (siehe www.ck-inter.net/RR/)
175/65R15: 6,6
185/55R16: 4,8
10 ist das Maximum.

2. Quelle für sinnvolle Reifendruckempfehlungen
Ich kenne nur einen Online-Reifendruckrechner, der redaktionell betreut wird und sich nicht darauf beschränkt, die Werte aus den Betriebsanleitungen zu sammeln, sondern sich erlaubt, in manchen Fällen deutlich davon abzuweichen:
http://dunlop.tiremanager.com/de_de/tires.aspx

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
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Wenn man die part no. im Katalog anschaut, dann gibt es drei Versionen:
- bis 2010
- 2011
- ab 2012
Es geht aber nicht daraus hervor, welches die Änderungen sind. Ich gehe davon aus, dass die Federbeine (teuer!) untereinander austauschbar sind und lediglich die Abstimmung geändert wurde (Bananenzyklus). Das Gehoppel mit 3.0 bar auf der Autobahn ist mehr als nervend. Zwangsläufig werden wir nun den Reifendruck senken, so wie es Dunlop in etwa vorgibt.

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 Betreff des Beitrags: Abrollkomfort und Bananenzyklus
BeitragVerfasst: 17.01.2015, 20:16 
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I1_2000 hat geschrieben:
...Ich gehe davon aus, dass die Federbeine (teuer!) untereinander austauschbar sind und lediglich die Abstimmung geändert wurde (Bananenzyklus).

Wissensdurstig und ernst wie immer, suche ich sofort nach der passenden Erklärung in 2-3 Sätzen, was in Verbindung mit Deiner Antwort ein "Bananenzyklus" ist.

1. GOOGLE führt mich jedoch anscheinend auf Abwege, und da stolpere ich doch auch gleich auf eine satirische Seite vom Ersten-deutschen-Bierorchester:
http://erstes-deutsches-bierorchester.d ... yklus.html
In LOSERS CORNER stoesst man dann auf => "Der metaphysische Zyklus der Banane"
- verzeiht, wenn ich OFF TOPIC grinse - aber ich muss doch sehr schmunzeln :tongue:

2. Hat das was mit "Naturfasern aus Bananenschalen statt Glasfaser" im Auto zu tun ?

3. Oder um einen sehr hochwertigen BTL (Biomass-to-Liquid)-Kraftstoff aus Bananas ? *süffel-süffel-schlürf-schlürf* grunzt der Verbrenner.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 17.01.2015, 20:19 
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Ja, das ist schon etwas OT. Bananenzyklus = reif beim Kunden.

Evtl. sollten wir die beiden Wagen mal vergleichen, ob es da Unterschiede gibt.

Mit der Nackenstütze stehe ich auch auf Kriegsfuss. Da verspannt alles. Das wäre ein Wagen, wo ich Recaros sinnvoll fände. Aber das ist nochmals OT.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 17.01.2015, 21:04 
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Das machen wir bald mal und schauen, ob und welche Unterschiede unsere Popometer uns signalisieren - sind es doch zwei fast identische weisse Insight 1,3 i Elegance 2009 + 2010
Sogar mit den exakt gleichen Winterfelgen ausgeruestet :!:

Und ueber die Recaro ERGOMED Sitze koennen wir gerne miteinander sprechen :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 18.01.2015, 09:09 
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Ich habe mich mit der Materie etwas mehr auseinandergesetzt: http://www.insightcentral.net/forums/ho ... post683674

In den USA gibt es Differenzen zw. den Jahrgängen, die Frage ist, ich welche Richtung. Für die europ. Versionen habe ich mangels Zugriff keinen Vergleich. pdf kann hier nicht hochgeladen werden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 18.01.2015, 18:42 
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Du hast Dich sehr gruendlich & tief in diese Materie des Abrollkomforts vertieft, wie wir im IC Forum mitlesen koennen. Da auch Euer Wagen aus Schweizer Auslieferung stammt, sollte Honda Automobile Suisse doch Deine spezifischen Fragen beantworten koennen. Versuchs doch mal, ich kann Dir gern den Namen des Fachmanns nennen, der vor wenigen Tagen auf meine Fragen betreffs IMA Betriebssoftware Update prompt und zu meiner Zufriedenheit geantwortet hat.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 18.01.2015, 19:08 
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Vielleicht sollten wir noch sicherstellen, dass wir mit den verwendeten Begriffen stets dasselbe meinen:
Federungskomfort bezeichnet im allgemeinen die Fähigkeit, größere Unebenheiten abzufedern.
Beim Abrollkomfort geht es um die vielen, kleineren Unebenheiten.
Diese Unterscheidung ist nicht ganz unwichtig, denn dafür sind jeweils unterschiedliche Komponenten hauptverantwortlich:
Schlechter Federungskomfort hat seinen Grund meist in zu harten Federn. Dagegen helfen bei geringer Zuladung progressive Federn. Meiner Meinung nach stellt diese Frage sich beim ZE2 aber gar nicht, denn größere Straßenunebenheiten werden m.E. sogar recht gut gefedert (und das sage ich als jemand, der normalerweise einen gasgefederten Citroen C5 fährt).
Schlechter Abrollkomfort liegt (vernünftige Reifen und moderate Fülldrücke vorausgesetzt) in der Regel an einer überdämpften Druckstufe. Die meisten Stoßdämpfer dämpfen den Einfederungsvorgang deutlich schwächer als die Zugstufe. Die Kunst der Entwickler besteht darin, eine Gesamtabstimmung zu finden, die Nachschwingungen der Karosserie zuverlässig unterdrückt und dennoch guten Komfort zulässt. Das scheint beim ZE2 misslungen zu sein.
Vielleicht kann der HONDA-Servicetechniker ja eine Empfehlung für komfortabler ausgelegte Stoßdämpfer geben?

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 18.01.2015, 19:46 
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Ich denke nicht, dass HASSA sich mit amerikanischen Teilenummern herumschlagen will. Ausserdem befürchte ich eine unbefriedigende Standardantwort. Aber das hat nichts mit Honda zu tun, sondern mit der generellen Servicequalität in diesem Land (die Amis haben's da viel besser).

Ich hatte am NSX mal ein KW V3 mit getrennt einstellbarer Zug- und Druckstufe und mittelharten Federn (6 kg/mm, 50% mehr als die eher weichen OEM), das grundsätzlich auf einem 7-Post-Rig (oder wie das Ding heisst) entwickelt wurde. Dort habe ich alle möglichen Kombinationen (auch diverse Räder) durchprobiert und bin damit unzählige Versuchsreihen gefahren. Da habe ich unheimlich viel gelernt. Man konnte es so einstellen, dass es fast so sanft wie ein Mercedes fuhr. Anders eingestellt konnte man auch auf die Rennstrecke. Hinsichtlich Komfort dreht man die Zugstufe beginnend von der schwächsten Stufe so weit hoch, dass sich der Aufbau über eine positive Welle nicht zu stark hinaufkatapultiert. Dann wählt man eine passende Zugstufe, auch hier dreht man von weich nach hart. Härter ist kurvengeiler und richtungsstabiler, aber der Komfort geht dann merklich zurück. Bei Tempo 200+ fiel auf, dass er mit mehr Zugstufe wesentlich stabiler fuhr. Dabei beliess ich dann die Einstellung, das etwas mehr an Zugstufe nimmt man dann bei einem Sportwagen dieses Kalibers in Kauf, nicht aber bei einer Eco-Reisbüchse, die meist nur max. 100 gefahren wird.

M.E. stimmt die Abstimmung der Zug- zur Druckstufe nicht. Die Federraten mögen an der oberen Grenze sein, aber selbst bei härteren Federn bringt man die Abstimmung mit dem richten Mix von Zug- und Druckstufe bei den entsprechenden Kolbengeschwindigkeiten hin. Das ist das Einmaleins, das ein Hersteller heute beherrschen muss. Ab Tempo 80 fängt der Wagen an, zappelig zu werden. Der UK-Bericht hat das trefflich beschrieben. Der Aufbau bewegt sich bei kurzen Stössen vorne und hinten merklich, lange Wellen werden dagegen relativ gut ausgebügelt. Die kurzen Stösse sind ein Graus. Der Wagen zappelt wie ein Philipp über die AB, dass man ihm am liebsten ein Medikament verabreichen würde. Gemütliches Dahinrollen ist damit unmöglich. In einem Sportwagen hätte ich ein solches Verhalten eher akzeptiert, nicht aber in einem Eco-Mobil.

Ich meine, dass Honda beim Insight die Abstimmung nicht sauber genug vorgenommen hat. Der Wagen wurde auf der Plattform des Jazz aufgebaut und man übernahm so viele Teile wie möglich. Bei der Fahrwerksabstimmung hat dann die Kalkulationsabteilung den Rotstift walten lassen. Das ist für einen Honda doch sehr enttäuschend. Immerhin zeigen sie Reue und haben nachgebessert. Bei anderen Marken hätte man dem Kunden gesagt, man solle sich ein anderes Auto kaufen...

Hier ist noch ein Bild der Nummer im hinteren Stossdämpfer, sie endet mit G010. Zeigt mal Eure Nummern her, da bin ich sehr gespannt.


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BeitragVerfasst: 18.01.2015, 21:41 
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I1_2000 hat geschrieben:
Zeigt mal Eure Nummern her, da bin ich sehr gespannt.

Die Aufkleber sind bei uns leider um -120° verdreht angebracht und daher schwer zu fotografieren. Ich versuche es diese Woche nochmal.

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BeitragVerfasst: 18.01.2015, 22:36 
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Ich werde mit einer anderen Kamera ein besseres Bild machen. Ein Bild von einem 2012er wäre sehr aufschlussreich. In D ist es doch so, dass Baujahr = Herstellungsjahr ist, nicht? Bei uns kann ein 2009er auch in 2012 zugelassen werden. Die Inverkehrssetzung ist dann 2012, das Fahrzeug ist allerdings immer noch ein 2009er. Diese händlerfreundliche Regelung gibt es meines Wissens nur in der Schweiz.

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I1_2000 hat geschrieben:
Evtl. sollten wir die beiden Wagen mal vergleichen, ob es da Unterschiede gibt.

Ich bin gespannt. Mit einer anderen Automarke habe ich schon erlebt, dass die einen genervt von Stößen und Schlägen aussteigen wollen, während andere sagen: "Ich weiß gar nicht, was Du hast, der federt doch prima!"

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Heutzutage sind alle härter abgestimmt. Der Yaris Hybrid war auch grausam abgestimmt.

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BeitragVerfasst: 19.01.2015, 18:56 
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I1_2000 hat geschrieben:
Hier ist noch ein Bild der Nummer im hinteren Stossdämpfer, sie endet mit 23. Zeigt mal Eure Nummern her, da bin ich sehr gespannt.

Hier die Stoßdämpferdaten:

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Und dort die Bestätigung des Baujahrs 2012:

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Übrigens: Obwohl die französischen Autohersteller nicht gerade für Penibilität bekannt sind, kann man bei Citroen über die an der A-Säule ablesbare ORGA-Nummer sogar den Produktionstag bestimmen!

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 19.01.2015, 19:09 
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Besten Dank.
J610 ist eine japanische Nummer. Die haben auch gute Strassen, jedenfalls sind deren Sportfahrwerke sado-maso eingestellt, aber das mögen die Japaner ja sowieso ... beim Autofahren meine ich. :tongue: :D
Dann kann es sein, dass die Amis eine andere Abstimmung bekommen haben und die Europäer die japanische. Da sehe ich schon in der Vergangenheit ein paar Parallelen.

Muss noch Foto machen...

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 19.01.2015, 19:33 
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I1_2000 hat geschrieben:
In D ist es doch so, dass Baujahr = Herstellungsjahr ist, nicht?

Ich denke schon ...

I1_2000 hat geschrieben:
Bei uns kann ein 2009er auch in 2012 zugelassen werden.

Und bei Erstzulassung im Jahre 2012 wird Baujahr = 2012 behauptet? Das habe ich hier in derTat noch nicht erlebt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 19.01.2015, 19:49 
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kr_insightf hat geschrieben:
Und bei Erstzulassung im Jahre 2012 wird Baujahr = 2012 behauptet? Das habe ich hier in derTat noch nicht erlebt.

Nein, nicht so direkt, das wäre ja Betrug. 1. Inverkehrssetzung nennt sich das Zauberwort. Das ist eine Schweizerische (jetzt hätte ich fast Schweinische geschrieben... :D) Eigenheit und haben sicher die Generalimporteure erfunden, um ihre Standuhren etwas jünger zu frisieren. Bei den Zulassungsstellen sind direkt keine Angaben zum Baujahr bekannt. Einen 2012 kann man logischerweise nicht als 2009er zulassen, aber ein 2009er, der nie zugelassen wurden, sondern den Showroom schmückte wird zu einem 2012er, wenn er erst in diesem Jahr zugelassen wird. Nur der kundige Käufer weiss, welches Baujahr es ist, indem er z.B. die Fahrgestellnummer mühsam entziffert. Das Frischfleisch im Haifischbecken geht aber meist davon aus, dass Inv.setzung = Alter des Fahrzeugs.

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 Betreff des Beitrags: vom Abrollkomfort zur ID-Fahrgestellnummer
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Nun bin ich gespannt, ob unser ZE2 tatsächlich auch ein veritabler 2010 er ist oder doch nicht ?
Erbitte von Euch Lesehilfe - Danke :idea:


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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 19.01.2015, 22:23 
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ZE2 - Honda Insight 2
870 - keine Ahnung, wahrscheinlich EU-Version (US, JDM usw.)
A - 2010, C - 2012
S - Suzuka, also in Japan gebaut, das ist für alle Honda Hybrid so, weil sie keine Kompetenzen an das klausüchtige China verscherbeln wollten
die letzten sechs Ziffern - fortlaufende Seriennummer innerhalb des Produktionsjahres, fängt also pro Jahr immer wieder mit 1 an.

:idea: Bernd hat einen 2010er. Aber jetzt der Hammer: unserer wurden Ende 2009 zugelassen, der ist auch AS2, also hast Du wahrscheinlich ein Ausstellungsmodell, das evtl. schon Ende 2009 in die Schweiz kam, denn die Wagen verkauften sich nicht sehr gut. Die ersten 2009er waren demnach als 2010 fabriziert worden.

Interessant wird der Sticker auf dem hinteren Stossdämpfer sein...

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BeitragVerfasst: 20.01.2015, 15:25 
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Der Komfort des Insight wird weltweit kritisiert (außer in München ...)

In UK: "The problem isn’t so much the general softness of the ride but the fidget and crash that sometimes accompanies it. The Ford Focus and Volkswagen Golf, for example, are no firmer riding than the Honda, yet body movements are better controlled, combined with a suppleness that allows them to brush off minor surface imperfections and potholes without the shakes to which the Insight subjects its occupants."
http://www.autocar.co.uk/car-review/honda/insight/ride
Es werden dort Änderungen des Jahres 2010 erwähnt: "It’s not quite as bad as before the 2010 changes, when the car could be described as uncomfortable over the worst surfaces."

In den USA: "The Insight's ride quality also has room for improvement. Take the insight over rough roads, and the suspension sounds like it's flopping around under the car. Other editors noted chassis flexing and shuttering on imperfect roads. Cars.com Managing Editor David Thomas notes in his review of the Prius c, "The Prius c rides and feels worlds apart from the rough-riding Honda Insight.""
http://www.cars.com/honda/insight/2012/expert-reviews

In Asien: "I felt that how come honda absorber is so hard..when hit the uneven road or pot hole."
https://forum.lowyat.net/topic/2652160/all

Nur der ADAC attestiert schon dem früheren Modell zufriedenstellenden Komfort: "Honda hat insgesamt eine straffe Fahrwerksabstimmung gewählt. Damit werden langgezogene Bodenwellen gut pariert, die Karosserie schwingt kaum nach. Kurze Bodenwellen (beispielsweise gestauchte Teerschichten vor Ampelkreuzungen) kommen aber ebenso wie Einzelhindernisse (z.B. abgesenkte Kanaldeckel) deutlicher bis zu den Insassen durch. Eine ausgeprägte Stuckerneigung kann aber nicht festgestellt werden. Selbst bei flotter Fahrt halten sich die Karosseriebewegungen in Grenzen, weder Nickbewegungen beim Bremsen und Beschleunigen noch Seitenneigung fallen unangenehm auf. Beladen reagiert die Federung deutlich komfortabler auf Unebenheiten, schwingt aber auch etwas mehr nach."
http://www.adac.de/_ext/itr/tests/Autot ... omfort.pdf
Für spätere Modelle verbessert sich die Bewertung etwas: "Die Feder-/Dämpfer-Abstimmung ist ausgewogen, wenn das Fahrwerk auch auf Einzelhindernisse etwas feiner ansprechen könnte. Langwellige Fahrbahnunebenheiten werden souverän absorbiert, wenn auch die Karosserie bei höheren Geschwindigkeiten zu leichtem Nachschwingen tendiert. Feine Unebenheiten, kurze Bodenwellen oder auch Querfugen dringen deutlicher bis zu den Insassen durch, zu unbequem wird es aber nicht. Ein ausgeprägtes Stuckern ist nicht vorhanden. Kopfsteinpflaster wird zufriedenstellend von den Insassen fern gehalten. Insgesamt kann ein guter Langsamfahrkomfort attestiert werden."
http://www.adac.de/_ext/itr/tests/Autot ... omatik.pdf

Ich finde keine Hinweise auf große Unterschiede des Abrollkomforts je nach Verkaufsregion.
Es scheint sich aber zu bestätigen, dass die späteren Modelle etwas weniger hart abrollen. Ich bin daher auch gespannt, ob die Stoßdämpfer wirklich geändert wurden, und erwarte den obigen Quellen zufolge, dass dies weltweit einheitlich geschehen ist. Doch wenn ich bedenke, wie hart unser 2012er-Insight im Auslieferungszustand abrollte, dann glaube ich nicht, dass eine Umrüstung auf neuere Insight-Stoßdämpfer wirklich viel bringt.
Neben einem Austausch der Stoßdämpfer gibt es ja immer noch diesen Tipp: "My Honda Insight Hybrid suffers from a harsh ride - what can I do?" http://www.honestjohn.co.uk/askhj/answe ... -can-i-do-
Die dritte und letzte Stellgröße ist dann der Fülldruck.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 20.01.2015, 16:19 
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Der ADAC hat sich etwas Mühe gegeben, das Thema nicht überzubewerten. Er deutet es aber doch recht deutlich an.

Wir haben jetzt 15'' drauf und ich will mir 16'' nicht ausmalen.

Wenn ein gebrauchtes Fahrwerk von einem 2012+ unter den Hammer kommt, könnte man es evtl. riskieren.

Honda müsste sich m.E. auch mal darin beweisen, super-komfortable Fahrwerke zu bauen. Einfach zu sagen, dass wir sportlich abstimmen, taugt heutzutage nicht mehr als Entschuldigung.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 20.01.2015, 16:40 
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I1_2000 hat geschrieben:
Wir haben jetzt 15'' drauf und ich will mir 16'' nicht ausmalen.

Hattet Ihr von Anfang an 15 Zoll oder habt Ihr für mehr Komfort gewechselt?

I1_2000 hat geschrieben:
Honda müsste sich m.E. auch mal darin beweisen, super-komfortable Fahrwerke zu bauen. Einfach zu sagen, dass wir sportlich abstimmen, taugt heutzutage nicht mehr als Entschuldigung.

Ganz meine Meinung. Mir sind selbst die aktuellen Citroen C5 im Auslieferungszustand nicht komfortabel genug ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 20.01.2015, 17:52 
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Wir haben den Wagen ja erst seit zwei Wochen. Er kam mit Winterfinken auf 15''.

Citroen hat doch tatsächlich ihr Alleinstellungsmerkmal, die pneumatische Aufhängung in der Gruft versenkt, das werden sie noch bitter bereuen. Vielleicht habe ich da zu hohe Ansprüche oder falsche Erwartungen, aber vielleicht bietet da jemand auch mal ein Fahrwerk als Option 'schwebender Teppich' an oder soll ich gleich Mercedes fahren?

Eine andere Sache ist es jedoch, einen Wagen mit unvollendeter Abstimmung auf Teufel komm raus auf den Markt zu bringen und kaum zwei Jahre später wieder ändern zu müssen. Dabei wäre es absolut keine Sache gewesen, den Wagen so zu testen wie hier: https://www.youtube.com/watch?v=LJHmqzOXwOU ab 9:40. Damals wurden die Versuchsobjekte noch auf die wesentlichen Eigenschaften geprüft und nicht von Selbstdarstellern um die Rennstrecke geblödelt, die sich noch dazu daran aufgeilen, wenn das Auto zur Begrüssung 'Mami' oder 'Papi' quieken kann. Genug gemeckert (für heute :D).

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 20.01.2015, 18:57 
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I1_2000 hat geschrieben:
Citroen hat doch tatsächlich ihr Alleinstellungsmerkmal, die pneumatische Aufhängung in der Gruft versenkt, das werden sie noch bitter bereuen.
Das letzte Wort zur Zukunft der Hydropneumatik ist vielleicht noch nicht gesagt. Im Sonderheft von auto, motor und sport zum 60-jährigen Jubiläum der DS wird Yves Bonnefont zitiert (Chef von DS, einer neuen "Premium"-Marke, mit der PSA der Rabattschlacht zu entkommen hofft): "Die verschiedenen Hybrid- und Assistenzsysteme sowie der Allradantrieb kommen natürlich auch bei den anderen Konzernmarken zum Einsatz, doch die aktuell nur noch beim C5 angebotene Hydropneumatik soll künftig für die DS-Division reserviert bleiben."

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 20.01.2015, 19:06 
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I1_2000 hat geschrieben:
Eine andere Sache ist es jedoch, einen Wagen mit unvollendeter Abstimmung auf Teufel komm raus auf den Markt zu bringen und kaum zwei Jahre später wieder ändern zu müssen.
Bekannte von uns hatten mal einen CRX del Sol (Typ EH6/EG2, 1992–1998). Kaum zu fassen, aber der war noch mal um einiges härter! Dass dieser Wagen auch unvollendet war, erscheint mir weniger plausibel als dass diese Härte bei beiden Modellen tatsächlich Entwicklungsziel war. HONDA wurde wohl davon überrascht, dass die Kunden mehr Komfort wünschen.

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Zuletzt geändert von kr_insightf am 20.01.2015, 22:57, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 20.01.2015, 19:21 
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Von einem CRX wurde damals Härte erwartet. Ein hartes Auto zu bauen ist allerdings nicht allzu schwer.

Ich bemängle nicht die Härte des ZE2, sondern dessen anfängliche Fehlabstimmung, was danach eine anschliessender Korrektur erforderte. Man hat den Eindruck, es wurde an allen Ecken und Enden gespart, so auch bei den Entwicklungskosten der Fahrwerksabstimmung. Und dann wundert man sich, wieso mehr als die Hälfte der Autotester den Wagen als eher unkomfortabel bewerten. Ein UK-Magazin hat den Wagen mit dem Upgrade mit 3.5 statt mit 3 von 5 möglichen Sternen bewertet.

Ein saubere harte Abstimmung erwartet niemand bei einem solchen Eco-Wagen, eine verfehlte harte Abstimmung schon gar nicht. Bis in die 90er Jahre war Honda sehr innovativ in Sachen Fahrwerken und -geometrie. Heutzutage sind andere voraus.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
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I1_2000 hat geschrieben:
Ich bemängle nicht die Härte des ZE2, sondern dessen anfängliche Fehlabstimmung...
Die Härte wurde ab Mitte 2010 aber auch zurückgenommen: "They've adjusted the recoil rate of the springs, altered the rear camber angles and fitted new mounts for the rear axle to make the petrol-electric hybrid glide rather than crash over road surfaces." http://www.carmagazine.co.uk/News/Searc ... -car-2010/
Ein späteres Modell wäre für Dich wohl besser geeignet.

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Ja, sie haben offenbar weichere Federn verbaut und generell die Stossdämpfer entschärft. Naja, die jüngeren Modelle waren halt doppelt so teuer als unser Wagen. Wie sagt man so schön: you get what you pay for. Oder: kaufe nie ein Fahrzeug des ersten Jahrgangs.

EDIT: mein einziges und zugleich eindrücklichstes Erlebnis mit einer Hydropneumatik in einem Citroen ist schon 20 Jahre her. In Davos hat es die Strassen durch den festgefrorenen Schnee total vernarbt. Jeden halben Meter war ein Schlagloch von 10 cm Tiefe, das ganze Dorf hindurch. Ich war mit meinem alten Audi dort, der eine recht weiche Fahrwerksabstimmung hatte, aber funktionierende Stossdämpfer. Dann bin ich mal mit dem Citroen mitgefahren auf quasi derselben Strecke. Während ich mit dem Audi wortwörtlich wie in einer Hasenkiste umherhoppelte und die Geschwindigkeit deutlich reduzieren musste, damit der Wagen nicht so stark aufschaukelte, schwebte der Citroen bei langsamen wie deutlich schnelleren Passagen stoisch ruhig über die Strasse, als wäre da nichts auszubügeln, zwischendurch mal eine kleine Bewegung, sonst nichts. Der Citroen hat aufgrund der Ruhe um Welten besser gebremst als der zappelige Audi. Ein Erlebnis, das ich nie vergessen werde. Ich weiss nicht, ob heutige Citroens mit Hydro auch noch so abgestimmt sind.

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BeitragVerfasst: 20.01.2015, 20:58 
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Einen hab' ich noch und lehne mich dazu (in Erwartung eines Shitstorms) ganz weit aus dem Fenster:

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Es geht um die Drücke für die Hinterradreifen in Spalte F. Ist nur ein Vorschlag, kannst ja mal in Ruhe drüber nachdenken.
Wir fahren unseren Insight seit mehr als einem halben Jahr mit VA/HA 2.1/1.5.
Verbrauch, soweit im Kurzstreckenverkehr mit vielen Steigungsstrecken feststellbar, unverändert. Handling und Komfort prima.

Um so niedrige Drücke zu bewerten, muss man den Unterschied zwischen Reifenmindestdruck und optimalem Druck kennen (womit > 95% aller ansonsten noch so kompetenten Automobilexperten gar nichts anfangen können).

Der Reifenmindestdruck ist der Druck, den der Reifen benötigt, um auf der Felge zu haften und nicht unzulässig zu deformieren (also nicht zu warm zu werden und eine brauchbare Aufstandsfläche auszubilden). Dieser Druck hängt nur vom Lastindex und von der statischen Radlast ab. Er kann für jeden Lastfall berechnet oder Tabellen der Reifenhersteller entnommen werden.

Die meist deutlich höheren, optimalen Drücke eines bestimmten Reifens an einem bestimmten Fahrzeug kann man nur durch Fahrversuche ermitteln. Bei zu viel Druck rollt der Wagen zu hart ab, bei zu wenig Druck kommt es beim Überfahren von Unebenheiten zu Nachschwingungen.

Der Abstand zwischen Reifenmindestdruck und optimalem Druck kann irgendwo zwischen 0 und 1.0 bar liegen.

Wem diese Werte gefährlich niedrig erscheinen, der bedenke bitte, dass Dunlop für 15 Zoll Reifen vorne am Insight 2.1 bar empfiehlt. Das ist ein Sicherheitsaufschlag auf den Reifenmindestdruck (=1.8 bar) von nur 0.3 bar! Genau diesen Sicherheitsaufschlag fahren wir halt auch hinten. Funktioniert prima.
Das könntest Du ja wenigstens mal ganz vorsichtig ausprobieren, bevor der Frust allzu groß wird.

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BeitragVerfasst: 20.01.2015, 21:05 
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I1_2000 hat geschrieben:
Ich weiss nicht, ob heutige Citroens mit Hydro auch noch so abgestimmt sind.
Die Zentralhydrauliker (u.a. GS, DS, CX) hatten in der Dämpfungseinheit noch Lamellenventile, die beim Einfedern einen größeren Durchflussquerschnitt freigaben als beim Ausfedern. Die Erbsenzähler von PSA setzten durch, dass diese Lamellenventile beim C5 durch primitive Bohrungen ersetzt wurden. Die Druckstufe ist daher für scharfkantige Unebenheiten überdämpft.
Die Reifen (bis max. 17 Zoll) können das teilweise ausgleichen. Daher brauchen auch die C5 für wirklich guten Komfort Dunlop-Drücke (VA/HA 2.2/2.0 statt 2.4/2.4). Dann kann man heute noch erleben, was die Hydropneumatik wirklich kann.

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BeitragVerfasst: 20.01.2015, 21:06 
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Aus dem Rennsport sind mir schon sehr tiefe Werte bekannt. Bei kalten Reifen geht man dann auch deutlich unter 1.5 bar, warm wird er dann höher sein, auf die BAB sollte man dann aber nicht. Der Reifen soll auf der Rennstrecke ja auch warm werden.

Aktuell kann ich ja eh nur mit dem Druck experimentieren, also probieren wir mal irgendetwas zwischen 1.8 und 2.0 bar. Zu tief will ich nicht, da mein Vater, der den Wagen eigentlich fährt, nicht gerade häufig - eigentlich nie - nach dem Reifendruck schaut. Wenn die Reifen endlich mal runter sein sollten (erst in zwei Jahren), können auch diese geändert werden. Und wenn tatsächlich irgendwo mal ein bezahlbares ZE2-Fahrwerk auftaucht, können wir uns das auch noch überlegen. Dann werden aber schon mal zwei Jahre ins Land gegangen sein, also zwei Jahre Frust. :frown:

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BeitragVerfasst: 20.01.2015, 21:14 
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kr_insightf hat geschrieben:
Erbsenzähler

Und ebendiese Erbsenzähler wollten die Hydropneumatik schon ganz auf dem Friedhof der Automobilgeschichte entsorgen. Pfui! Sie meinten, dass man sie nicht mehr brauche, da man mit konventionellen Fahrwerken alles auch machen können. Manager müssen für ihre verfehlten betriebswirtschaftlichen Fehlentscheidungen ja meist nicht bezahlen. Was macht eigentlich Peugeot? Lange nichts mehr gehört, gibt's die noch? :D

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BeitragVerfasst: 21.01.2015, 06:17 
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I1_2000 hat geschrieben:
Aktuell kann ich ja eh nur mit dem Druck experimentieren, also probieren wir mal irgendetwas zwischen 1.8 und 2.0 bar. Zu tief will ich nicht, ...
In diesem Zusammenhang ist vielleicht noch interessant, zu welchen Schlüssen ein Schweizer Smart Roadster-Fahrer kam: "Aus der Kurve von Tragfähigkeit und Fülldruck resultieren für den mittelmässig beladenen Smart Roadster gerade mal 0,85 bar vorne und 1,2 bar hinten. Dies ist überraschend und gerade mal die Hälfte des vom Hersteller angegebenen Druckes." http://www.smart-roadster-club.de/downl ... wasser.pdf

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BeitragVerfasst: 21.01.2015, 14:29 
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Zurück zum Thema. Ich habe jetzt endlich die Nummern von unserem 2009er fotografiert. Die Version ist -G010, vorne wie hinten. Der Anfang ist wie erwartet identisch. Das dürfte auch bei Bernd so sein, nicht? Andere Jahrgänge sind ebenfalls willkommen.

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BeitragVerfasst: 21.01.2015, 19:43 
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Es tut mir leid :oops:
ich bin noch immer nicht dazugekommen mich unters Auto zu robben und den Sticker auf dem hinteren Stossdämpfer abzulichten. Das holen wir nach beim nächsten Zusammentreffen.

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BeitragVerfasst: 21.01.2015, 21:41 
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Wir haben jetzt den Reifendruck auf 2.0/1.9 bar gesenkt. Es ist zwar weniger steinhart, wir sind aber immer noch nicht zufrieden. Der Wagen ist nach wie vor nicht sehr komfortabel.

Mit den Bridgestone Winterreifen mit 5 mm hat der Wagen seine liebe Mühe an Steigungen. Im kommenden Winter werden es wohl neue werden, dann aber gleich auch von einem anderen Hersteller.

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BeitragVerfasst: 27.01.2015, 02:49 
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I1_2000 hat geschrieben:
Wir haben jetzt den Reifendruck auf 2.0/1.9 bar gesenkt.
Das reicht hinten halt noch nicht. Bei einem Lastanteil von 42 % auf der Hinterachse nicht verwunderlich...

I1_2000 hat geschrieben:
Mit den Bridgestone Winterreifen mit 5 mm hat der Wagen seine liebe Mühe an Steigungen.
Könnten die Reifen durch Alterung verhärtet sein? Das würde viel erklären.

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BeitragVerfasst: 27.01.2015, 08:14 
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kr_insightf hat geschrieben:
I1_2000 hat geschrieben:
Wir haben jetzt den Reifendruck auf 2.0/1.9 bar gesenkt.
Das reicht hinten halt noch nicht. Bei einem Lastanteil von 42 % auf der Hinterachse nicht verwunderlich...

I1_2000 hat geschrieben:
Mit den Bridgestone Winterreifen mit 5 mm hat der Wagen seine liebe Mühe an Steigungen.
Könnten die Reifen durch Alterung verhärtet sein? Das würde viel erklären.

Das Verhalten ist hinten wie vorne nicht i.O.

Bridgestone soll das Modell LM-30 von sich aus bei einem Reifentest Ende 2010 zurückgezogen haben, weil Schwächen erkannt wurden: http://www.auto-motor-und-sport.de/test ... 79368.html
Mit dem Nachfolger LM-32 soll alles besser geworden sein. Selbstverständlich ist bei uns das Modell LM-30 mit Produktionsjahr 2012 montiert. Am Alter kann es nicht unbedingt liegen. Allerdings wurden sie auch im Sommer gefahren, denn die OEM-16'' haben immer noch Reifen von 1999 mit 5 mm Profil drauf. Im Sommer wird die Gummimischung zusätzliche und stärkere Temperaturzyklen durchlaufen haben. Wenn ich allerdings das Profil in der Mitte des Reifens anschaue, lässt sich die Haftung im Vergleich zu einem Conti TS850 auf dem leichten I1 auch partiell erklären.

EDIT: Heute morgen sah das rechte Hinterrad platt aus. Geprüft, gefüllt, etwas Spucke auf das Ventil, siehe da, undicht! Zum Glück montiere ich meine Reifen selbst, so habe ich den Ventilschrauber angesetzt, viel zu lose, überhaupt nicht festgezogen, alle 4 geprüft, überall da gleiche, aber nur HR hat es rausgepfiffen, festgezogen, alle nochmals mit Spucke geprüft und gut war es wieder. Das muss ein vollkommener Vollidiot gewesen sein, der die Reifen damals montiert hat, einer ohne Gehirnzellen im Kopf, aber nichts wundert nichts mehr in der Servicewüste Schweiz. Jetzt hoffe ich mal, dass der Druck gehalten wird. Offenbar hat das gestrige Prüfen des Reifendrucks gereicht, um das Ventil zu lockern.

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BeitragVerfasst: 06.02.2015, 19:32 
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Hier noch die Traglastkurve:

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Darauf kann man auf den ersten Blick erkennen, wie groß die Sicherheitsreserven der Reifen sind.

P.S.
"Unbeladenes Fahrzeug" meint übrigens: Kofferraum leer, Tank voll, am Steuer ein Fahrer von 90 kg Gewicht

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BeitragVerfasst: 06.02.2015, 19:41 
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Besten Dank für die Grafik. Ich bin trotz tiefem Reifendruck immer noch wenig angetan von dem bockigen Esel. Mit dem Reifendruck alleine kann ich nichts mehr ausrichten. Ich überlege mir die neuere Version des Fahrwerks nur mal auf der Hinterachse. Sie trägt etwas mehr als die Hälfte zum Rodeo-Ritt-Feeling bei.

EDIT: in Japan gab es nicht weniger als 5 Versionen:
Dateianhang:
shock_japan.GIF
shock_japan.GIF [ 11.73 KiB | 10240-mal betrachtet ]


Hinten:
3 Versionen Federn und 5 Versionen Stossdämpfer
Dateianhang:
shock_japan.GIF
shock_japan.GIF [ 11.73 KiB | 10240-mal betrachtet ]


Du scheinst mit J61 in Deinem 2012er die letzte japanische Version zu haben. Europa hat mit G010 zuerst eine eigene Version bekommen zu haben.


Dateianhänge:
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shock_japan_2.GIF [ 20.27 KiB | 10244-mal betrachtet ]

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BeitragVerfasst: 06.02.2015, 20:27 
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Die Vielfalt der Versionen ist erstaunlich. Damit hatten sie wohl wirklich ein Problem. Nun fehlt nur noch eine Quelle, die bestätigt, dass spätere Versionen stets komfortabler sind. Ich bin darum etwas skeptisch, weil unserer selbst mit Dunlop-Drücken noch ziemlich hart abrollt.

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BeitragVerfasst: 06.02.2015, 20:38 
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Das werden wir wohl nie wirklich herausfinden. Vielleicht war eine Zwischenversion mal zu weich, dann mussten sie wieder härter usw. Das ist aber alles Spekulation.

Die andere Erklärung könnte sein, dass die Wagen unterschiedliche Gewichte aufweisen. Die ersten Jahrgänge sollen 39 kg leichter gewesen sein, so gibt es jedenfalls autoscout an. Bis und mit 2011 1'276 kg, ab 2012 1'315 kg. Dabei ist mir aber nur schwer erklärbar, wo der Ballast hin sein soll.

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BeitragVerfasst: 06.02.2015, 21:29 
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I1_2000 hat geschrieben:
Die ersten Jahrgänge sollen 39 kg leichter gewesen sein, so gibt es jedenfalls autoscout an. Bis und mit 2011 1'276 kg, ab 2012 1'315 kg. Dabei ist mir aber nur schwer erklärbar, wo der Ballast hin sein soll.

Nun ja, es gab Änderungen am Fahrwerk, am Motormanagement - und an der Geräuschdämmung. Für Letzteres wird ihnen kaum etwas anderes übriggeblieben sein, als mehr Dämmaterial zu verbauen.
Durchaus erfolgreich, wie ich vermute: Solange man die Motordrehzahl niedrig hält, ist kaum etwas zu hören - keine Abrollgeräusche, keine vom Motor angeregten Resonanzschwingungen, fast gar nichts. Zufällig das erste Mal Mitfahrende bestätigen immer wieder: "Der ist aber leise!"

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BeitragVerfasst: 06.02.2015, 21:43 
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Ich glaube, wir haben wirklich den falschen Jahrgang gekauft. Mit einem 2012er wären wir wohl besser bedient gewesen. Naja, ein 2012er hätte gut das Doppelte dessen gekostet, was wir für den 2009er bezahlt haben.

Der Umstieg von einem säuselnden V6 auf einen knatternden Vierzylinder, den man IMMER hört, obwohl er nur sehr selten auf über 2500 U/min gedreht wird, schmerz schon sehr. Dazu noch da oder dort eben Resonanzen, pfui. Reifengeräusche sowieso. Das wird die 40 kg wohl gekostet haben.

Es macht eigentlich keinen Sinn, ein Fahrwerk, das für ein schweres Fahrzeug konzipiert wurde, auf ein leichteres zu übernehmen, aber wir sprechen hierbei von nur 40 kg Unterschied. Evtl. wäre die 2011er-Variante eher geeignet. Da müsste man jetzt herausfinden, ob sie mit dem Mehrgewicht auch die Federn angepasst haben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 07.02.2015, 06:33 
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I1_2000 hat geschrieben:
Das werden wir wohl nie wirklich herausfinden. Vielleicht war eine Zwischenversion mal zu weich, dann mussten sie wieder härter usw. Das ist aber alles Spekulation.

Stimmt. Wie Du selbst schon schriebst, spricht aber einiges dafür, dass die Fahrzeuge für den US-Markt am komfortabelsten abgestimmt sind - mit Teilen der Kennung A.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 07.02.2015, 10:28 
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I1_2000 hat geschrieben:
Das ist aber alles Spekulation.

Nicht alles: Die J61-Komponenten, aktuelle Reifen und Drücke von 2.00/1.50 VA/HA bieten einen recht angenehmen Abrollkomfort. Darüber hat sich jedenfalls noch kein Mitfahrer beschwert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 07.02.2015, 12:33 
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kr_insightf hat geschrieben:
I1_2000 hat geschrieben:
Das ist aber alles Spekulation.

Nicht alles: Die J61-Komponenten, aktuelle Reifen und Drücke von 2.00/1.50 VA/HA bieten einen recht angenehmen Abrollkomfort. Darüber hat sich jedenfalls noch kein Mitfahrer beschwert.

...oder sich nicht getraut zu sagen. :)
Interessant ist schon, dass es in den USA nur drei Varianten und in Japan deren fünf für die Stossdämpfer gibt. Bei den Federn gibt es je drei.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 17.02.2015, 19:48 
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Ein Kollege von mir sucht für sich und seine Frau ein Auto, ist auf den Insight aufmerksam geworden und und hat sich heute unseren Wagen angeschaut.
Der gefiel ihm schon im Stand sehr gut, nach der Probefahrt jedoch war er begeistert.
Und jetzt kommt's: Er findet er ihn auch noch "angenehm gefedert" - das hat er ganz von sich aus und aus freien Stücken gesagt; ich hatte ihn nicht danach gefragt.
Mir scheint, das Fahrwerk ist nun tatsächlich recht harmonisch abgestimmt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 17.02.2015, 19:58 
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Dank für die Info. Ich müsste wirklich mal einen 2012er fahren. Allerdings ist mir das zu Beginn weder bei Bernd's Wagen noch bei unserem aufgefallen, dass er hoppelt, aber da waren jeweils 3 bzw. 4 Personen mit an Bord. Ich weiss immer noch nicht, welches die geeignetere Version wäre, A11 oder A21. A21 scheint auf der schwerer gewordene Fahrzeug abgestimmt zu sein. Ich vermute A11 wäre besser.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 17.02.2015, 20:07 
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39 kg mehr Gesamtgewicht sind weniger als zehn Kilogramm Differenz je Rad - meinst Du wirklich, dass dies eine so große Rolle spielt? Ob eine Person mehr oder weniger im Auto sitzt, wirkt sich auf den Komfort unseres Wagens jedenfalls kaum aus.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 17.02.2015, 21:06 
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Hier hat noch ein grüner Frosch den 2009er bewertet. Das Fahrwerk wurde nicht mit 'bad' sondern gleich mit 'ugly' bewertet. http://www.civinfo.com/forum/hybrid/297 ... -test.html

Ich denke nicht, dass 39 kg eine Änderung der Federnraten nach sich ziehen. Dennoch wüsste ich zu gerne, welche Änderungen von 2011 auf 2012 vorgenommen wurden. 2012 wurde hinten ja zudem die Radgeometrie geändert. Das kann ich mir nur so erklären: 2011 konnten sie zwar das Fahrwerk etwas entschärfen, aber um es noch weicher zu machen, musste die Radgeometrie verschärft werden. Die Vermutung ist wahrscheinlicher als die Gewichtszunahme.

Wenn ich nun 2012er Teile montiere (ohne Achse mit geänderter Geometrie), dann wird es zwar komfortabler sein, aber evtl. auch nicht mehr 100% sicher in Extremsituationen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 17.02.2015, 21:55 
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Ich würde erst einmal klein anfangen und die meiner Meinung nach in der Druckstufe viel zu straffen Dämpfer austauschen plus zumindest testweise den Fülldruck anpassen. Dank Deiner Erfahrungen in der Fahrwerksabstimmung würdest Du früh merken, ob der Wagen dann zum Aufschaukeln neigt. Die Reserven dürften indes riesig sein.

EDIT: Ob die Federn zu hart sind, versuche ich immer daran zu erkennen, wie der Wagen mit richtig schlechten Straßen zurechtkommt. Ich finde, da federt der Insight sogar mit HONDA-Werksdrücken recht gut. Die Federhärte halte ich daher für angemessen.
Probleme machten die scharfkantigen Unebenheiten wie Querfugen und Kanaldeckel, auch und vor allem bei niedrigeren Geschwindigkeiten. Sind die Federn nicht zu hart, fällt der Blick auf die Stoßdämpfer als nächste Verdächtige. Diese wollte ich bei einem neuen Wagen aber nicht tauschen, also experimentierte ich mit den Fülldrücken.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
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Ich hatte gestern die Gelegenheit, den Wagen von Bernd zu fahren. Er hat dieselben Nummern auf den Stossdämpfern und die gleichen Farben auf den Federn. Dennoch fährt sich der Wagen hinsichtlich Komfort wesentlich besser. Zwar nicht ganz perfekt, aber wenn wir schon von unserem Wagen her wissen, worauf man achten muss, dann fällt auch an einem "weichgespülten" Fahrwerk eine leichte Wipptendenz auf. Der Sitz mag zwar etwas mehr durchgesessen sein und die Laufleistung ist nur 15Tkm höher, aber selbst die Hankook Winterreifen mit 3 Bar Druck :!: lassen den Wagen nicht springen wie einen bockigen Esel wie bei unserem I2. Das Kurvenverhalten ist allerdings zugleich deutlich schwammiger. Da geht unserer klar sportlich zackiger um die Ecken.

Fazit: höchstwahrscheinlich sind unsere Stossdämpfer etwas weniger stark gealtert und damit härter. Wenn dem so wäre, dann wäre es nur eine Frage der Zeit, bis sie weicher werden sollten. Das kann aber lange dauern...Wenn wir ungeduldig genug sind, wechseln wir nur die Stossdämpfer. An den Federn liegt es eher nicht.

Diese Erfahrung hat uns einen wesentlichen Schritt weiter gebracht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
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Danke für Deine kritische subjektive Beobachtungen und Deine Beurteilung, was mich zum Schluss kommen lässt: unsere Insights sind noch ein wenig davon entfernt perfekt in allen Dingen zu sein.

Frage: was kann man mit welchem Aufwand ändern, um das deutlich schwammigere Kurvenverhalten unseres Insight zu verbessern?

Mir selber ist das schwammigere Kurvenverhalten eigentlich nie aufgefallen und ich selber komme sehr gut damit klar auch auf der kurvenreichen holprigen Test-und Hausstrecke durch die Schynschlucht hinauf ins Albulatal.

Ich verstehe aber auch gut, dass Dein 'Popometer' subjektiv viel schärfer geeicht oder getrimmt ist, als meines. Du hast eine jahrzehntelange Erfahrung in allen möglichen Cockpits und vorallem aber hinter dem Steuer des NSX, mit dem man Kurvengeschwindigkeiten fahren kann, wovon Otto Normalverbraucher nicht mal träumen würde.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 22.02.2015, 10:15 
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Wenn das Kurvenverhalten weniger schwammig sein soll, müsste man die Stossdämpfer ersetzen oder allenfalls andere Reifen aufziehen. Damit wäre man aber wieder soweit wie wir mit unserem Wagen. Sämtlicher Komfort würde dann verloren gehen. Zum Verbessern sehe ich an Deinem Wagen hinsichtlich Komfort nichts, im Gegenteil. Etwas Sänfte und Bodyrolling stehen dem I2 sehr gut.
Sonst können wir ja die Federbeine zwischen den beiden Fahrzeugen tauschen. Aber es wird keine Woche dauern, dann willst Du wieder die ausgeleierten ... ähm ... eingefahrenen Stossdämpfer zurück haben. :)

Die Frage ist, wieso bei unserem Wagen die Stossdämpfer nach fast 80 Tkm immer noch 'richtig' eingefahren sind. Ihr habt Euch in den Bergen aber auch etwas rudimentärere Strassen. ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort - zwei neugierige Fragen
BeitragVerfasst: 22.02.2015, 10:49 
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Welche Reifen sind bei Bernd Silberflunder aufgezogen? Sollten es 16-Zöller sein, wäre der Komfortunterschied der Fahrwerke noch größer.

Gab es ansonsten größere Unterschiede, vor allem beim Geräuschniveau?

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Zuletzt geändert von kr_insightf am 22.02.2015, 14:38, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort - zwei neugierige Fragen
BeitragVerfasst: 22.02.2015, 12:05 
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Jetzt fahre ich Hankook Winter ICept RS W442 175/65 R15 84T auf RSK Felgen 5.5x15 4x100 ET 45.

Auf den OEM Alu Sommer Felgen sind es: Continental Premium Contact 185/55 R16 87H XL BSW .

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort - zwei neugierige Fragen
BeitragVerfasst: 22.02.2015, 12:25 
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Bernd Silberflunder hat geschrieben:
Jetzt fahre ich Hankook Winter ICept RS W442 175/65 R15 84T auf RSK Felgen 5.5x15 4x100 ET 45.

Auf den OEM Alu Sommer Felgen sind es: Continental Premium Contact 185/55 R16 87H XL BSW .

Du hast mit dem Komfort ja keine Probleme. Wem das aber wichtig ist, der sollte Reifen mit einem deutlich höheren Lastindex als 83 wie diesen Conti meiden (Conti hat das Format auch mit einem niedrigeren Lastindex): Je höher der LI, um so steifer die Flanken.

Einen Reifentausch hättet Ihr noch probieren können, um dem Problem auf die Spur zu kommen.
Unser Civic war uns anfangs auch zu hart gewesen. Als die OEM-Bridgestones verschlissen waren und wir auf Conti wechselten, war der Wagen kaum wiederzuerkennen. Das Abrollverhalten hatte sich total und nur zum Guten verändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 22.02.2015, 13:30 
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Guter Hinweis: bei uns sind Bridgestones RE30 montiert. Die schmeissen wir alsbald runter.

Beim Geräusch habe ich keine grosse Unterschiede feststellen können, leider: sie sind beide zu laut. Bei Bernd's Wagen sind die Resonanzen des Motors weniger ausgeprägt als bei unserem, die nerven.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 22.02.2015, 14:11 
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Thomas, wollen wir mal die Reifen tauschen ?
Eure Bridgestones RE30 gegen unsere Hankook: vielleicht sind dann bei Euch sogar die Resonanzen vom Motor her weniger ausgeprägt als bei unserem Insight?

Beim Eingriff an den Stossdaempfern - sprich Eure gegen unsere - wuerde ich auch mitmachen, bloss moechtest Du dann doch lieber Eure Originale zurueck, weil Dich ploetzlich eine schwammige Lenkung viel mehr irritiert und nervt als das Hoppeln auf der Autobahn.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 22.02.2015, 14:24 
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Das können wir schon mal machen, zumindest mal an der Hinterachse. Dort kommen bei unserem die meisten Störgeräusche her. Ich habe noch eine Alternative: die 16'' mit den OEM Yokohamas. Aber da kann ich vom Regen in die Traufe kommen.

Räder sind schnell gewechselt, bei Stossdämpfern dauert das schon etwas länger. Wenn man die schon ausbaut, dann würde man gleich einen neuen mit softerer Abstimmung testen wollen.

Ich habe es heute nochmals erfahren: wer das Auto wirklich sportlich um die Kurven prügeln will, ist mit den harten Stossdämpfern sehr gut bedient. :) So werden sie jetzt wohl etwas sportlich zu Tode gefahren. :)

Dass Deiner etwas schwammiger ist, liegt evtl. auch daran, dass Du fast neue Winterreifen mit hohen Gummiblöcken hast, währenddessen unsere zur Hälfte abgefahren sind.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 22.02.2015, 19:20 
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Ich habe heute einen frühen 2012er inspiziert. Er hat ebenfalls J610 als Kennung, die Federn haben andere Farbcodes. Ich vermute, dass es in Europa mangels Zulassungszahlen nur zwei Versionen des Fahrwerks gab. Es ist recht schwierig, einen 2011er aufzutreiben.


Dateianhänge:
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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 22.02.2015, 19:27 
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I1_2000 hat geschrieben:
Ich habe heute einen frühen 2012er inspiziert.

Fahren konntest Du diesen Wagen nicht?

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 22.02.2015, 19:34 
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Nein, der Wagen steht bei einem Händler mit bissigem Hund am Eingangstor.

Übrigens: die Federncodes (Farben) sind für einen 2009/2010er zwischen der EU und den USA identisch (hinten rosa, blau). Also wird A03 = G01 sein. Die haben in den USA keine weicheren Federn bekommen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 22.02.2015, 19:42 
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I1_2000 hat geschrieben:
Die haben in den USA keine weicheren Federn bekommen.

Aber die späteren Insights haben weichere Federn bekommen?

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 22.02.2015, 19:46 
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Ja, aber zu Beginn waren sie identisch.

Es kann sein, muss aber nicht, dass die Federn der letzten Version ebenfalls identisch sind. Ich vermute jedoch, dass JA.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 22.02.2015, 21:28 
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I1_2000 hat geschrieben:
...die Federncodes (Farben) sind für einen 2009/2010er zwischen der EU und den USA identisch (hinten rosa, blau).

Was bedeutet das? Rosa und blau sind doch zwei verschiedene Farben.
Und welche Farbe ist auf dem Foto des inspizierten 2012er Insights zu sehen? Das sieht nach irgendetwas zwischen rot und rosa aus.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 22.02.2015, 21:36 
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Zwei Punkte auf einer Feder, der eine rosa, der andere blau (2009). Im Bild sind zwei braune (2012).

Hier bei Bernd:
Dateianhang:
K1024_20150221_181908.JPG
K1024_20150221_181908.JPG [ 81.06 KiB | 9816-mal betrachtet ]

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 23.02.2015, 20:09 
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Nur damit Ihr mir auch glaubt, was ich über unseren Wagen erzähle - Zitate aus einem Fahrbericht über einen Insight des Jahrgangs 2012:
"Richtig sportlich wird es aufgrund des weichen Fahrwerks nicht, denn die Abstimmung ist eher das richtige für ein komfortables Reisen."
"Auf der ebenen Autobahn hört man übrigens bis etwa 150 km/h nur Windgeräusche und nichts vom Motor – das ist schon ordentlich."
http://www.motoreport.de/fahrbericht-un ... a-insight/

Woraus sich eventuell eine weitere Rechercheaufgabe ergibt: Welches Dämmaterial wurde 2010 noch nicht verbaut?

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 23.02.2015, 20:34 
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Wir müssen vor allem Problem 1 lösen.

Was wurde für die Geräuschdämmung getan? Naja, beim Fahrwerk war es wesentlich einfacher nachzuschauen.
Für die Geräuschdämmung wird ein Fahrzeug i.d.R. im Akustikraum analysiert. Letztlich kann alles Mögliche geändert worden sein. Unten im Bild wurden 1 und 2 geändert, aber da muss noch mehr gewesen sein. Versteifungen da oder dort, um Resonanzen gar nicht entstehen zu lassen. Die Motoraufhängung ist auf jeden Fall identisch, wie ich gesehen habe. Nur schon um 1 und 2 einzubauen, müsste wohl das Armaturenbrett raus...Irgendwo müssen die 40 kg herkommen, aber selbst wenn man sie gefunden hat, wird man es kaum mit vernünftigem Aufwand nachrüsten können.


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insulator.GIF [ 35.61 KiB | 9809-mal betrachtet ]

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BeitragVerfasst: 23.02.2015, 21:44 
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I1_2000 hat geschrieben:
Wir müssen vor allem Problem 1 lösen.
Das Gehoppel abzustellen hätte für mich sicher auch Priorität.

I1_2000 hat geschrieben:
Was wurde für die Geräuschdämmung getan? Naja, beim Fahrwerk war es wesentlich einfacher nachzuschauen.
Wenn Ihr Euch dann eines Tages doch der Lautstärke widmen wollt, könnte man ja auch wieder klein anfangen und zunächst einmal nachschauen, ob es unter den Hauben, unter den Teppichen und hinter den Türverkleidungen größere Unterschiede gibt. Da hat HONDA vielleicht für wenig Geld einige Kilogramm versenkt, ohne teure, neue Presswerkzeuge in Auftrag geben zu müssen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 24.02.2015, 06:58 
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Vielleicht finden wir ein paar Bleiplatten. :D
Die Geräuschdämmung würde man eher anders angehen. In der Car-Hifi-Branche haben sie zwar kein Labor, jedoch Tips und und Tricks, wie man das Auto dröhnfrei macht. Der Aufwand kann jedoch Dimensionen annehmen, dass man sich besser gleich den 2009er durch einen 2012er ersetzt. Wir müssen den 2009er auch nicht ewig fahren. Irgendwann kommt mal etwas anderes.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 12.04.2015, 20:42 
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Heute Wechsel von BRIDGESTONE-Winterreifen auf MICHELIN XM1-Sommerreifen: Weitaus besserer Federungs- und Abrollkomfort, außerdem besserer Geradeauslauf.
Ich bin erstaunt, wie sehr ich mir die BRIDGESTONES zu Beginn der Wintersaison schönreden konnte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 12.04.2015, 21:22 
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Über die MICHELIN XM1-Sommerreifen habe ich noch nichts gelesen, sind die gleichzusetzen mit den MICHELIN Energy Saver? Oder ist das eine Neu-Entwicklung?

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 13.04.2015, 01:02 
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Das ist inzwischen schon ein altes Modell, da es bereits einen ENERGY XM2 gibt. Ich hatte den ENERGY XM1 vor etwas mehr als einem Jahr nach dem Kriterium höchstmöglichen Komforts ausgesucht. Trotz des "ENERGY" im Namen wurde er nicht als Energiesparreifen beworben. Die ENERGY SAVE- oder ECO-Modelle egal welcher Marke sind mir suspekt, weil das nach allen mir (zumindest damals) bekannten Tests immer mit Schwächen bei Nässe einhergeht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 01.08.2015, 17:42 
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I1_2000 hat geschrieben:
Ich hatte gestern die Gelegenheit, den Wagen von Bernd zu fahren. Er hat dieselben Nummern auf den Stossdämpfern und die gleichen Farben auf den Federn. Dennoch fährt sich der Wagen hinsichtlich Komfort wesentlich besser.
Wir hatten es doch für möglich gehalten, dass der wichtigste Grund für den guten Federungskomfort unseres 2012er-Insight andere Federn und Dämpfer sind. Doch wenn wir Bridgestones drauf haben, finden wir ihn auch nur mit (für Euch inakzeptabel) niedrigen Komfortdrücken komfortabel.
MICHELIN-Sommerreifen hatten bei uns noch einmal eine wirklich enorme Verbesserung gebracht - so sehr, dass zufällige Mitfahrer den Komfort ungefragt loben.

Ähnliches berichtet nun Auric:
Auric hat geschrieben:
Mit den Contis in einer ordentlichen Dimension fährt es sich schon viel besser und und auch viel leiser und komfortabler (mit 1,8 Bar ringsum)
Seiner ist auch von 2009!
Ein klarer Hinweis darauf, wie groß der Einfluss der Reifenmarke auf den Komfort des Insight ist.
@I1_2000: Sollte Euch der schlechte Komfort weiterhin nerven, dann würde IMHO ein Reifenwechsel wahrscheinlich doch am meisten bringen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 01.08.2015, 17:52 
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Ja, das ist mir am Post von Auric auch aufgefallen. Bei Bernd's Wagen hatte ich den Eindruck, dass die Stossdämpfer etwas schlapper sind als bei unserem Wagen. Etwas mehr km und eine andere Reifenmarke könnten evtl. etwas bewirken. Erst werden aber die Winterreifen bis Saisonende gehimmelt. Im Frühling 2016 gibt's dann frisches Sommergummi. Dann werden wir definitiv mehr sagen können. Ich werde am Montag in den Genuss kommen, den I2 zu pilotieren.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 11.08.2015, 16:28 
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Die Nummer für den hinteren Stossdämpfer hat in den USA abermals geändert: -408 für 2012+.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 11.08.2015, 18:28 
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I1_2000 hat geschrieben:
Erst werden aber die Winterreifen bis Saisonende gehimmelt. Im Frühling 2016 gibt's dann frisches Sommergummi. Dann werden wir definitiv mehr sagen können.
Vielleicht doch schon etwas früher - durch einen testweisen Reifentausch mit Bernd?
Dann würdet ihr auch wissen, ob es sich lohnt, eine besonders komfortable Reifenmarke auszuwählen.
Ich bin immer noch zuversichtlich, dass auf diese Weise mit dem geringsten Aufwand die größte Verbesserung erreicht werden kann.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 11.08.2015, 18:31 
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Das ist relativ viel Aufwand für wenig Erkenntnis, denn es kommen auf jeden Fall komfortablere Reifen drauf.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 02.09.2015, 19:10 
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Um die ständigen Schläge von der Hinterachse abzumildern, war ich mit dem Fülldruck hinten auf 1.5 bar heruntergegangen. Das hat sich auch lange Zeit bewährt. Heute meinte meine Frau jedoch, ich solle mal nach dem Druck schauen, es käme ihr zu wenig vor. Mir war auch aufgefallen, dass der Komfortunterschied zum Citroen C5 sich stark vergrößert hatte. Das machte keinen Spaß mehr.
Die Kontrolle ergab aber, dass alle Reifen genau die von mir für richtig gehaltenen (und durch Fahrversuche ermittelten) Komfortdrücke hatten. Weil mir nichts Besseres einfiel, stellte ich heute einfach mal die vom DUNLOP Tyremanager empfohlenen Werte ein: 2.1/1.8 VA/HA
Mit erstaunlichem Ergebnis: Das Fahrverhalten hat sich in jeder Hinsicht verbessert. Scharfkantige Unebenheiten werden besser gefedert, und der Wagen liegt deutlich ruhiger auf der Straße. Fahrwerk und MICHELIN-Reifen harmonieren tadellos.
Mir scheint, die Dämpfer waren anfangs übermäßig stramm und sind nun eingefahren.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 02.09.2015, 19:15 
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Nach wie vielen Km insgesamt?

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 02.09.2015, 19:23 
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I1_2000 hat geschrieben:
Nach wie vielen Km insgesamt?

Nur 17.000 km!

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 02.09.2015, 19:47 
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Dann klingt das plausibel.
Unserer fährt nach 80'000 km noch wie ein störrischer Esel.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 02.09.2015, 20:19 
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Da es zumindest mit neuen und strammen Dämpfern einen großen Unterschied machte, ob steife BRIDGESTONES oder komfortable MICHELINS montiert waren, und wir ja nun von komfortablen 2009ern wissen, bin ich weiterhin optimistisch, dass andere Reifen Euch Besserung bringen werden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 03.10.2015, 13:33 
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Ich bin jetzt wieder um ein paar Erkenntnisse reicher.

Also den Abrollkomfort von meinem e65 mit elektronisch geregelt Dämpfung schafft der Honda nicht, aber dafür fehlen ihm neben den technischen Vorraussetzungen auch fast eine Tonne Leergewicht.

Ich hab jetzt einige km mit den 195/60-15er Contis gefahren, teils mit den von Dunlop errechneten 1.8 Bar (normal) und 2.0 Bar (vollbeladen-Druck)

Der Abrollkomfort bleibt bescheiden.

Dazu kommt ein seltsames Eigenlenkverhalten, ein "zittriges" überrollen von kleinen Unebenheiten, die Federung und Dämpfung von langen Wellen auch bei Autobahngeschwindigkeit find ich garnicht mal so schlecht.

Also irgend was stimmt da im System der verschiedenen Federn (Reifen zu Fahrwerk) nicht.

Die Dämpfer sind zu hart abgestimmt (selbst nach 100 tkm) und sprechen vor allem zu schlecht an, wenn der Dämpfer dann mal arbeiten muss (auf langen Wellen) dann macht er es IMHO ordentlich.

Also was läuft da falsch? (oder hab ich wie so oft die Ingenieure unterschätzt?? :kratz: )

Ich hab jetzt mal mir die in dem US Forum zum Thema Reifen gemachten Aussagen angeschaut....

Der Insight wurde als Hocheffizient-Auto entwickelt, und dazu gehören Energiesparende Reifen die auch wie hier beschrieben sehr hart aufgepumpt werden damit der Rollwiderstand geringer wird.

Also haben die Fahrwerksentwickler ein Fahrwerk gebaut dass genau mit den Bedingungen zurecht kommt.

Wenn ich also die Dunlop mit 1.8 Bar fahre, dann federt der Reifen so gut wie möglich ohne dass es zu gefährlichem Durchschlagen unter normalen Bedingungen kommen kann und er sitzt so gut auf der Felge dass es ihn unter keinen Umständen herunter ziehen kann (und er wird natürlich nicht zu warm oder hat einen übermässig grossen Rollwiderstand)

Also genau so wie es sein sollte... aber sollte es das auch beim Insight?? :kratz:

Ich hab vor ein paar Tagen jetzt auch mal amerikanische Luftdrücke in die Reifen gemacht, 40 Psi (oder 2.75 Bar) :ohno:

Mehr als mein e65 gebraucht hat...

Jetzt federn die Reifen wenig bis "überhaupt nicht mehr" ;) und jede noch so kleine Unebenheit wird nicht mehr vom Reifen abgedämpft und dann in das Fahrwerk übertragen sondern die Unebenheiten gehen "direkt" in das Fahrwerk und lassen die Dämpfer arbeiten.

Was soll ich sagen, das "zittrige" Abrollen ist weg, der Abrollkomfort ist schlechter aber wenn man akzeptiert hat dass der Insight kein e65 ist und halt "hart" gefedert ist dann ist der Abrollkomfort doch erträglich. Das "zittrig" hat mich mehr gestört als die grundsätzliche Härte. Das Fahrverhalten speziell ich schnellen Kurven hat sich IMHO gewaltig verbessert, der Komfort über lange Wellen ist unverändert, nur lauter sind die Reifen geworden.

Zusammengefasst: Das Fahrwerk des Insight ZE2 ist für knallharte Reifen entwickelt und abgestimmt worden, und da funktioniert es auch am besten.

Gruss Auric


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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 03.10.2015, 13:48 
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Das Stichwort "zittrig" lässt mich auch von einer Fehlabstimmung ausgehen. Man hat wahrscheinlich bei den Entwicklungskosten gespart.

Heute werden die Autos eher hart abgestimmt, damit sie den Elchtest überstehen. Die elektronische Dämpfung sehe ich als feine Sache an. Die ermöglicht eine Sänfte und wird erst im Notfall wirklich hart. Leider gibt es eine solche bislang im neuen Civic Type-R, wobei ich den noch nie gefahren bin und wohl auch etwas zu graue Haare dafür habe. :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 03.10.2015, 17:36 
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Das war bei den frühen Baujahren wohl so, scheint aber irgendwann korrigiert worden zu sein. Das zittrige und harte Abrollen ist mir nur von den ersten Kilometern noch gut in Erinnerung, hat sich aber gegeben. Mit 2.10 | 1.80 und MICHELIN-Reifen habe ich nichts mehr zu beanstanden - obwohl ich normalerweise einen CITROEN mit Oleopneumatik fahre.

EDIT:
Dann scheint es ja doch sinnvoll zu sein, die Stoßdämpfer gegen die späte Version auszutauschen. Die Federn können nicht zu hart sein, sonst würden die langen Wellen nicht ordentlich gefedert werden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 04.10.2015, 06:29 
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Auric hat geschrieben:
Also den Abrollkomfort von meinem e65 mit elektronisch geregelt Dämpfung schafft der Honda nicht, aber dafür fehlen ihm neben den technischen Vorraussetzungen auch fast eine Tonne Leergewicht.

Eine große Masse braucht es dazu nicht. Der Citroen GS kann das noch besser - mit nur 880 kg Leergewicht.
Das ist bloß eine Frage der richtigen Abstimmung.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 04.10.2015, 22:44 
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:D

Wir hatten vier Citroen in der Familie, ich hab das Autofahren auf einem CX-Prestige gelernt und meine Mum hatte damals einen GSA-Break.

Aber auch beim GSA Break war ein Teil des Geheimnisses wie bei allen Fahrzeugfederungen das Verhältnis von gefedeter zur ungefedeten Masse ;) und mit den Kreissägen und den innenliegenden Scheibenbremsen vorne war dafür gesorgt.

Ich durfte irgend wann einmal eine eilige Ladung chauffieren, dazu sollte ich Kautschuk Blöcke irgend wo bei Schaffhausen holen und hab den GSA-Break mit geschätzten 800 kg vollgeladen :roll:

Danach erst zur nächsten Tankstelle und die Reifen auf über 3 Bar aufgeblasen und dann heim... so ein Abrollkomfort hat kein Rolls. :D

Leider waren unsere Citroen alle zwischen Dienstag und Samstag gebaut worden, also an Tagen bei denen der ordentliche Werksangehörige mit 1 Promille Alkohol im Standgas unterwegs war..

Die Fahrzeuge (CX & GS) waren konzeptionell genial, aber hundeelend konstruiert und zusammengemurkst worden.

Eigentlich schade dass es niemand mehr heute schafft solche Fahrzeuge mit heutigen Methoden und heutiger Qualität herzustellen :frown:

Nur mal als kleines Beispiel die Ladekante beim GS-Break, und auf dem Bild ist die Hydropneumatik in Fahrhöhe
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Wenn der Wagen unten ist... dann liegt die so auf 30 cm..

Gruss Auric


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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 05.10.2015, 10:25 
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Auric hat geschrieben:
Ich bin jetzt wieder um ein paar Erkenntnisse reicher....
Zusammengefasst: Das Fahrwerk des Insight ZE2 ist für knallharte Reifen entwickelt und abgestimmt worden, und da funktioniert es auch am besten.

Gruss Auric
Ja, da kann ich voll zustimmen. Ich fahre auf allen Vieren mit 3.0 bar, habe mich so daran gewöhnt und es gibt nichts zu beklagen, besonders nicht der geringe Verbrauch.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 17.05.2016, 14:37 
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Seit heute haben wir die 16''-OEM-Felgen mit Bridgestone Turanzas (ab Werk geliefert) montiert. Auf der kurzen Heimfahrt war der Federungskomfort wider Erwarten deutlich besser (der Geräuschkomfort auch), obwohl der Reifendruck recht hoch war. Etwas Nervosität blieb zwar noch, aber die Fahrt war zu kurz, um sich ein abschliessendes Urteil bilden zu können. Offenbar vertragen sich die Winterreifen von Bridgestone in 15'' überhaupt nicht mit dem Insight. Insofern muss ich einen Teil meiner Kritik am Wagen zurücknehmen. Am Samstag darf ich wohl ein längeres Stück mit ihm fahren. Dann sehen wir weiter.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 06.06.2016, 17:49 
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I1_2000 hat geschrieben:
... aber die Fahrt war zu kurz, um sich ein abschliessendes Urteil bilden zu können ... Am Samstag darf ich wohl ein längeres Stück mit ihm fahren. Dann sehen wir weiter.

Was ergab der Samstag?

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 06.06.2016, 18:26 
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Nicht das Gelbe vom Ei. Zwar zickt er nicht mehr so extrem, jedoch nach wie vor. Honda hätte auch nicht das Fahrwerk überarbeitet, wenn es nur an den Reifen gelegen hätte. Der neue Prius soll übrigens nochmals ein besseres Fahrwerk erhalten haben. Seitdem ich so viele schreckliche Erfahrungen gemacht habe, gilt dem Punkt in Zukunft mein besonderes Augenmerk.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 06.06.2016, 18:56 
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Wie groß der Unterschied zwischen frühen und späten Insights wirklich ist, wissen wir nun leider immer noch nicht.
Unseren müssen wir ja auch mit aktuellen 2.0/1.65 (VA/HA) fahren, um einen (nach CITROEN-Massstäben) recht guten Komfort zu erreichen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 06.06.2016, 19:03 
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Keine Ahnung. Unsere Hoffnung ist, dass sich das Problem mit der Zeit von selbst erledigt, nämlich dann, wenn die Stossdämpferkräfte mit dem Alter abnehmen. Bernds Wagen mit mehr km auf der Uhr ist schon merklich weicher, aber das merkt man auch in der Kurven.

Der Versuch mit 2012er Stossdämpfern vom Schrottplatz haben wir platzen lassen, es wäre auf ca. 800.- gekommen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 06.06.2016, 20:16 
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I1_2000 hat geschrieben:
Unsere Hoffnung ist, dass sich das Problem mit der Zeit von selbst erledigt, nämlich dann, wenn die Stossdämpferkräfte mit dem Alter abnehmen.
Dafür sind Drücke von knapp drei bar sicher bestens geeignet ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 07.06.2016, 06:59 
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kr_insightf hat geschrieben:
I1_2000 hat geschrieben:
Unsere Hoffnung ist, dass sich das Problem mit der Zeit von selbst erledigt, nämlich dann, wenn die Stossdämpferkräfte mit dem Alter abnehmen.
Dafür sind Drücke von knapp drei bar sicher bestens geeignet ...

;) Nein, dazu sind wir zuwenig masochistisch veranlagt. :) Wir fahren in der Nähe der von Dir angegebenen Werte. VA 2.2, HA 2.0. Da mein Vater den Reifendruck nie kontrolliert, kann es auch tiefer sein. ;)

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BeitragVerfasst: 21.08.2016, 18:40 
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Nach einem Vierteljahr fuhr ich heute das erste Mal wieder mit dem Insight meiner Frau und wurde unangenehm überrascht: Aus dem bisher recht guten Komfort war ein ziemlich unangenehmes Gehoppel und Gepolter geworden. Dabei entsprachen die Reifendrücke genau den bisherigen Komfortdrücken.
Sollten Dämpfer und Radaufhängung auf den letzten paar tausend Kilometern doch noch etwas leichtgängiger geworden sein (der Kilometerstand liegt gerade mal bei etwas über 20.000)? Dann könnte das Gesamtsystem nun unterdämpft sein.
Also probierte ich die Empfehlungen des Dunlop Tyre Managers aus und ändert die Werte von 2.00/1.55 auf 2.10/1.80 (VA/HA). Ergebnis: Komfort wieder prima! Liegt ruhig auf der Straße, federt kurz und trocken, aber nie zu hart. Kein Hoppeln.
Alles wieder gut.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 21.08.2016, 19:35 
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Wenn ein 2012er schon zickt, kannst Du Dir sicher vorstellen, wie ein 2009er 'federt' (haha, schön wär's) meine 'hoppeln' kann.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 25.08.2016, 21:28 
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I1_2000 hat geschrieben:
Wenn ein 2012er schon zickt, kannst Du Dir sicher vorstellen, wie ein 2009er 'federt' (haha, schön wär's) meine 'hoppeln' kann.
"The Insight was facelifted in 2010 in the United Kingdom ... with updates to the suspension, styling and interior. As a result, Honda promised better ride, handling and stability. Interior changes include revisions to the dashboard, seat fabric, and some plastics. The air vents received a chrome surround ..." https://en.wikipedia.org/wiki/Honda_Insight
Habt Ihr das Modell ohne Chromringe an den Belüftungsdüsen? Interessenten, die etwas mehr Komfort möchten, kann dieses Merkmal dann wohl zur Orientierung dienen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 27.08.2016, 19:21 
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Bernd Silberflunder hat geschrieben:
Ich bin ein Glückspilz und fahre sowohl den ZE1 CVT als auch den ZE2 und es fällt mir wirklich schwer zu sagen, welcher von beiden besser ist. Der ZE1 gibt mir mehr das Gefühl dem Asphalt näher zu sitzen und sportlicher unterwegs zu sein; der ZE1 bewegt mich wie eine Sänfte von A nach B.
http://www.honda-insight.ch/forum/viewtopic.php?f=4&t=945

Ich nehme an, der ZE2 ist die Sänfte?
Mit 3.0 bar??
Dann habe ich nur noch eine Frage: Hat er Chromringe an den Belüftungsdüsen?
Denn dann wäre wohl geklärt, dass Modelle mit besserem Federungskomfort auf diese Weise markiert sind.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 01.10.2017, 22:06 
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I1_2000 hat geschrieben:
In den USA gibt es als Alternative zu den kostspieligen OEM (fast $200 für einen blöden Stossdämpfer!!!) die GAZ-shocks: http://www.insightcentral.net/forums/bu ... rders.html

Zitat daraus: "These GAZ shocks are adjustable (22 different settings) ..."
Interessant! Gäbe es so etwas für den ZE2, so könnten dem Gehoppel wohl auch jene ein Ende setzen, die nicht mit Komfortdrücken fahren möchten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 02.10.2017, 06:30 
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Nicht dass mir bekannt ist...

Beim ZE1 hat sich jemand dafür entschieden, eine Alternative zu den teuren OEM-Stossdämpfern herzustellen. Beim ZE2 ist die Nachfrage nach Ersatzteilen noch nicht so hoch.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 02.10.2017, 08:02 
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Ich habe keinen Grund mehr, die Abstimmung zu ändern, und daher nicht recherchiert, ob beim ZE2 auch andere Stoßdämpfer passen. Bei vielen anderen Autos ist das doch so.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 02.10.2017, 09:27 
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Leider ist der ZE2 kein Grossserienfahrzeug, das bei uns sehr verbreitet ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 02.10.2017, 18:05 
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Müsste man nicht andersherum fragen: Warum hätte Honda die Produktionskosten des Insight durch eine Stoßdämpfer-Spezialkonstruktion in die Höhe treiben sollen, anstatt etwas aus den Katalogen der Zulieferer zu verbauen?

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 Betreff des Beitrags: Re: Abrollkomfort
BeitragVerfasst: 02.10.2017, 18:41 
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Naja, die Preise orientieren sich ja nicht primär an den Kosten, sondern an der Zahlungsbereitschaft der Leute, die solche Teile brauchen.

Bei den Waschmaschinen ist es dasselbe. Der Monteur faselt etwas von hohen Ersatzteil- und Arbeitskosten und dass eine neue Maschine wohl besser wäre. die Ehefrau musste früher noch die Erlaubnis ihres Gatten einholen, heute entscheidet sie selbst und der Alte kann zahlen. :) Die Masche ist hierbei, dass der Waschmaschinenhersteller über die Preise für Ersatzteile den Verkauf neuer Geräte steuern kann.

Solch böse Sachen wollen wir den Japanern nicht unterstellen, aber wenn man bedenkt, dass sie mit jedem verkauften Wagen mächtig Geld verloren haben, dann verstehe ich schon, dass sie einen Teil der Kosten bei den Ersatzteilen wieder hereinholen müssen. Aber im Vergleich zu heutigen Autos ist das alles noch ziemlich human. Heute geht bei den neuen Mistkarren ein kleiner $5-Sensor kaputt. Wegen der Modulbauweise muss dann aber die ganze Einheit für $1000 ersetzt werden. In diesem Sinne finde die Preise von Honda zwar hie und da etwas stramm, beklage mich aber nicht, weil die neuen Autos nie im Leben das Alter unserer alten Gurken erreichen, sondern vorher den wirtschaftlichen Tod sterben werden. Ergo: pay it and forget it.

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